Zu Gast beim Nachrücker in Wendlingen
Beim Auswärtsspiel in Wendlingen an diesem Samstag will sich die Tischtennis-Oberligamannschaft des VfR Birkmannsweiler gegen den nachträglich aufgerückten Aufstiegskandidaten möglichst teuer verkaufen. Die Gastgeber stehen mit 10:2 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.
Beim Saisonstart im September hatte den TSV Wendlingen noch niemand auf der Rechnung. Das lag jedoch hauptsächlich daran, dass damals noch nicht klar war, dass die Mannschaft in der Oberliga starten würde. Grund hierfür war ein monatelanger Streit wegen eines umstrittenen Punkteabzugs aus der vergangenen Saison. Ohne diesen Punkteabzug wäre Wendlingen als überlegener Meister direkt aufgestiegen.
Kurioserweise stieg der TSV Wendlingen dann erst Mitte November ins Spielgeschehen der Oberliga ein, nachdem er im Wege der einstweiligen Verfügung vor dem Oberlandesgericht Stuttgart den Aufstieg in die Oberliga für die laufende Saison nachträglich erstreiten konnte.
Nun gehört das junge Wendlinger Team durchaus zu den Mannschaften, die im Kampf um die Meisterschaft in der Oberliga mitmischen. Im vorderen Paarkreuz bieten sie mit Markus Schlichter und Benjamin Gerold zwei Spieler mit Zweitligaerfahrung auf. Der zuletzt starke Dapo Akiode wird hier sein ganzes Können aufbieten müssen um zu punkten.
Tim Ottenbacher und Roman Domagala im mittleren Paarkreuz werden versuchen gegen Peter Stritt und Marko Prce die Oberhand zu behalten. Berkan Özler und Thorsten Schiek bekommen es im hinteren Paarkreuz mit den starken Christian Cavatoni und Heiko Zapf zu tun.
Insgesamt geht der VfR Birkmannsweiler somit als Außenseiter ins Spiel, hofft aber darauf wieder in den Doppeln zu punkten und das Spiel möglichst lange offen gestalten zu können.






