Ogunrinde und Domagala überragend
Mit einem 9:5 Auswärstssieg in Bad Rappenau erkämpfte sich der VfR Birkmannsweiler die ersten Punkte der laufenden Oberligasaison. Nervenstärke und zwei Spieler in Topform ließen Birkmannsweiler jubeln.
Für beide Mannschaften ging es darum die ersten Zähler in der für sie noch jungen Tischtennissaison zu holen. Dementsprechend motiviert gingen die Akteure in die Partie, die sich zu dem erwartet knappen Kampfspiel entwickeln sollte.
Birkmannsweiler erwischte einen super Start. Wie schon in Heilbronn ließen Thomas Ogunrinde und Dapo Akiode ihren Gegnern wenige Chancen. Am Nachbartisch dann der erste Paukenschlag. Das gut harmonierende Doppel Schiek/Domagala spielte gegen das Spitzendoppel der Gastgeber groß auf und gab beim klaren 3:0 Erfolg gerade einmal 15 Punkte ab. Bad Rappenau verkürzte mit einem 3:0 Sieg von Neumaier/Hagmüller gegen Ottenbacher/Özler.
Gespannt war man auf den Auftritt von Neuzugang Akiode bei seinem Ex-Club. Gegen den letztjährigen Regionaligaspieler und Abwehrstrategen Josip Huzjak gewann er Satz 1 auch gleich mit 11:9. Doch in den kommenden Sätzen, wie auch im gesamten Match wirkte Akiode sehr nervös und gehemmt. Folgerichtig verlor er mit 1:3. Besser machte es sein Landsmann Ogunrinde beim 3:2 Sieg gegen Skat Wenzell.
Nun schlug die Stunde der in Heilbronn noch sieglos gewesenen Mitte. Domagala und Ottenbacher spielten Klasse Tischtennis und gewannen in zwei wahren Krimis mit 3:2. Besonders der Sieg von Ottenbacher gegen Neumaier war so nicht zu erwarten gewesen, denn der Rappenauer gilt als einer der Besten im mittleren Paarkreuz.
Mit einer komfortablen 5:2 Führung im Rücken, dann die Spiele von Kapitän Thorsten Schiek und Berkan Özler. Schiek gewann nach Rückstand mit 11:5 im Entscheidungssatz, während Özler gegen Vajbar überhaupt nicht ins Spiel fand und deutlich unterlag.
Im Spiel des Tages trafen Ogunrinde und Huzjak aufeinander. Der Nigerianer agiert derzeit auf höchstem Niveau und spielt das wahrscheinlich beste Tischtennis im VfR-Trikot. Die ersten 4 Sätze wurden im Wechsel gewonnen. Im Entscheidungssatz war Ogunrinde um Nuancen besser und gewann diesen mit 11:9.
Durch die zweite Niederlage von Akiode verkürzte Bad Rappenau noch einmal auf 4:7 und kurzzeitig keimte wieder Hoffnung beim gegnerischen Anhang auf. Der an diesem Tag exzellent spielende Domagala nahm ihnen diese durch einen 3:1 Sieg aber postwendend wieder.
Ein Punkt fehlte noch zum ersehnten Auswärtserfolg. Ottenbacher gelang es nicht das Niveau seines ersten Matches zu halten und er verlor. Özler war es schließlich vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen. Er spielte um Klassen besser als in seinem ersten Einzel und verwandelte nach 3,5 Stunden Spielzeit seinen Matchball zum wichtigen 9:5 Sieg.






