Klassenerhalt als Minimalziel
Mit leicht verändertem Personal geht der VfR Birkmannsweiler in seine inzwischen dritte Oberligasaison. Nach dem letztjährigen guten fünften Tabellenplatz soll auch in diesem Jahr ein Zittern um den Ligaverbleib tunlichst vermieden werden.
Später als gewohnt startet die neue Saison der Tischtennis-Oberliga. Ursächlich für die Verspätung war die bis Sonntag laufende Europameiserschaft in Stuttgart, bei der das deutsche Team um Timo Boll das Publikum verzauberte. Auch in Birkmannsweiler wird es wieder spektakuläre Ballwechsel auf höchstem Niveau zu sehen geben. Dafür Sorge tragen werden viele alte Bekannte, sowie ein Neuzugang aus Bad-Rappenau. Adedeji-Adedapo Akiode heißt die neue Nummer zwei, der die schwere Bürde hat, den Abgang von Spitzenspieler Momcilo Bojic kompensieren zu müssen. Doch Abteilungsleiter Werner Bürkle zeigt sich optimistisch, dass die Gegner nicht nur über den Namen des gebürtigen Nigerianers stolpern und rechnet mit einer „ausgeglichenen bis leicht positiven Bilanz“. Mit im Team sind der Reihe nach weiterhin Thomas Ogunrinde, Roman Domagala, Tim Ottenbacher, Berkan Özler und Kapitän Thorsten Schiek. Ein weiterer Sprung in seiner Entwicklung ist vor allen Dingen Özler zuzutrauen, der an guten Tagen jeden Gegner schlagen kann. Ein besseres Umsetzen der guten Trainingseindrücke erhofft man sich hingegen von Ottenbacher, der letzte Saison unter seinen Möglichkeiten blieb. Diese beiden Faktoren könnten der Schlüssel zu einer erfolgreichen Saison sein, denn die erfahrenen Akteure im Team, haben seither beinahe immer zu überzeugen gewusst.
Das ausgegebene Ziel für das Sechstett, lautet „Platz 5 bis 8“ zu erreichen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Liga zeichnet sich einmal mehr durch ein breites Mittelfeld aus. Lediglich die Mannschaften aus Heilbronn und Frickenhausen II scheinen kaum zu schlagen zu sein, während Werner Bürkle in Mosbach und Buchenbach potenziell schwächere Gegner sieht. Der Vergleich mit den beiden Großen könnte für die Zuschauer dennoch ein besonders Reizvoller sein. Bei Auftaktgegner Heilbronn steht mit Jochen Wollmert ein amtierender Olympiasieger der Paralympics am Tisch, während Frickenhausen II mit Fabian Akerström einen Spieler aufbietet, der bei den Europameisterschaften jüngst einen Matchball gegen Dimitrij Ovtcharov ungenutzt ließ.






