Oberliga: VfR vor Doppelspieltag
Bereits kommenden Freitag jagt der VfR wieder der kleinen Zelluloidkugel hinterher, wenn das Sextett zum vorverlegten Duell bei Fickenhausen-Würzburg II um 19 Uhr antritt.
Die Bundesligareserve hat sich in der Oberliga längst etabliert und sich als Tabellenvierter mit 13:7 Punkten schon jetzt aller Abstiegssorgen entledigt, die ihnen vor Saisonbeginn von einigen prophezeit wurden. Auch für den einen Rang dahinter platzierten VfR wird es nicht einfach werden, den 9:6-Erfolg aus der Hinrunde zu wiederholen.
Garant hierfür war im September die volle Ausbeute von Thorsten Schiek und Marek Krawczyk gegen die Brüder Qui im hinteren Paarkreuz. Doch seit ihrer Premiere haben der 13-jährige Liang und der 12-jährige Dang, die beiden Erstplatzierten der deutschen U15-Schüler-Rangliste, mit einigen Spiel-Gewinnen aufhorchen lassen, sodass es für Schiek und Berkan Özler diesmal viel schwieriger sein wird, zu punkten.
Beinahe unmöglich erscheint dies im oberen Paarkreuz gegen den Vater der beiden Nachwuchshoffnungen. Denn Jian Xin Qui, ehemaliger Studenten-Weltmeister und Bundesligaprofi, überließ „Mozza“ Bojic und Thomas Ogunrinde in Birkmannsweiler keinen Satzgewinn. Deshalb muss gegen Attila Namesztovszki gewonnen werden, was im Hinspiel zwar gelang, aber auch nicht einfach wird.
Da der viermalige Deutsche Einzelmeister Peter Stellwag nur noch sporadisch zum Schläger greift, werden die Gastgeber aus dem Neuffener Tal wohl den ehemaligen Deutschen Doppelmeister Michael Krumtünger und Martin Mehne an den Positionen drei und vier gegen den in der Rückrunde noch unge-schlagenen Roman Domagala sowie Tim Ottenbacher spielen lassen. In diesen Partien wird die Tagesform den Ausschlag geben.
Etwas einfacher dürfte es tags darauf in heimischer Halle werden, wenn sich ebenfalls ab 19 Uhr der abstiegsbedrohte SC Buchenbach vorstellt. Gegen den Mulfinger Teilort aus dem Hohenlohekreis gewann der VfR das Hinspiel auch 9:6.
Bojic und Ogunrinde werden gegen die in der zweiten Saisonhälfte noch sieg-losen Laszlo Revfy und Tomas Cerveny als Favoriten an die Tische gehen. Dasselbe gilt im letzten Drittel für Schiek und Özler gegen Steffen Schwantzer und Michael Rapp.
Die meiste Gegenwehr ist von Buchenbachs Karel Komenda zu erwarten, der Anfang November sowohl Domagala als auch Ottenbacher beherrschte.






