Landesliga: VfR II überrascht sich selbst
Personell von der Wunschaufstellung weit entfernt, dem Erfolg aber unfassbar nah! Mit diesen Worten lässt sich das 9:7 in Wäschenbeuren und der sensationelle Punktgewinn gegen die SG Schorndorf am besten umschreiben.![]()
Gegen den vermeintlichen Hauptanwärter auf die Meisterschaft hatten die Mannen um Kapitän Benjamin Bärtl bei einer 8:5-Führung sogar den zweiten Triumph des Wochenendes auf dem Schläger, unterlagen aber in den letzten beiden Einzeln sowie dem Abschlussdoppel äußerst knapp.
Vor allem Eddy Spies verlangte Schorndorfs polnischem Neuzugang Krzjsztof Ziemicki alles ab und musste sich erst in der Verlängerung des fünften Abschnitts beugen. Doch auch mit diesem Unentschieden war Birkmannsweiler II überglücklich, da keiner vor Spielbeginn damit gerechnet hatte.
Doch schon der Auftakt in den Doppeln war viel versprechend, den Bärtl siegte mit Partner Sebastian Schulz ebenso wie die sonst in der Bezirksklasse spielenden Marcus Mölter und Eddy Spies.
Am ersten Paarkreuz konnte der VfR zwar nur durch Marek Krawczyk im Spitzeneinzel gegen den Ungarn Andras Bayer jubeln, dafür hatten Schulz und Bobby Grumaz das mittlere Paarkreuz fest in ihrer Hand und ließen Eren Aytan und dem so stark eingeschätzten Neuzugang Richard Müller das Nachsehen.
Der Spielgewinn von Spies über Markus Katterfeld ließ das unvorhergesehene Erfolgserlebnis für Birkmannsweiler II wahr werden, das für die hoch gehandelten Gäste schmeichelhaft ausfiel.
Am Abend zuvor traten mit Eddy Spies, Gustav Talpai und Marco König gleich drei Akteure aus der dritten Männermannschaft des VfR die Reise nach Wäschenbeuren an – und hatten mit ihren Leistungen ebenfalls großen Anteil am Erfolg.
Den Grundstein legte Birkmannsweiler II mit dem Gewinn aller drei Doppel. Zwar mussten Schulz und Spies an den Positionen drei und vier alle Einzel im Entscheidungssatz den Hausherren überlassen, doch Bärtl und Grumaz behielten dafür am Spitzenpaarkreuz in ihren Fünf-Satz-Spielen gegen Jürgen Scherer die Ruhe und erzielten wichtige Punkte.
Am erfolgreichsten agierte aber das hintere Paarkreuz mit Marco König und Gustav Talpai.
Letztgenannter war schon im ersten Durchgang in fünf Sätzen von Sascha Zeller nicht zu bezwingen, ehe sie gemeinsam in den letzten Einzeln nicht nur das abschließende Doppel, sondern auch die 8:7-Führung ermöglichten.
Diese Vorlage nahmen Bärtl und Schulz dankend an und sorgten für den so wichtigen doppelten Punktgewinn in der Fremde, der mit der ersten Tabellenführung in der gerade begonnenen Saison versüßt wird.
TSV Wäschenbeuren – VfR Birkmannsweiler II 7:9
Scherer/Reichherzer – Grumaz/Talpai 0:3
Assmann/Rink – Bärtl/Schulz 0:3
Zeller/Samp – Spies/König 0:3
Scherer – Grumaz 2:3
Assmann – Bärtl 3:0
Reichherzer – Spies 3:2
Rink – Schulz 3:2
Zeller – Talpai 2:3
Samp – König 3:1
Scherer – Bärtl 2:3
Assmann – Grumaz 3:0
Reichherzer – Schulz 3:2
Rink – Spies 3:2
Zeller – König 2:3
Samp – Talpai 0:3
Scherer/Reichherzer – Bärtl/Schulz 0:3
VfR Birkmannsweiler II – SG Schorndorf 8:8
Bärtl/Schulz – Münch/Müller 3:2
Krawczyk/Grumaz – Bayer/Ziemicki 1:3
Mölter/Spies – Aytan/Katterfeld 3:1
Krawczyk – Münch 2:3
Bärtl – Bayer 1:3
Grumaz – Müller 3:1
Schulz – Aytan 3:0
Mölter – Ziemicki 1:3
Spies – Katterfeld 3:0
Krawczyk – Bayer 3:1
Bärtl – Münch 0:3
Grumaz – Aytan 3:1
Schulz – Müller 3:0
Mölter – Katterfeld 2:3
Spies – Ziemicki 2:3
Bärtl/Schulz – Bayer/Ziemicki 1:3






