Oberliga: Birkmannsweiler hat nichts zu verlieren
Nach über einmonatiger Pause greift der VfR Birkmannsweiler wieder ins Geschehen der Oberliga ein und bekommt es gleich mit dem Klassenbesten zu tun.
Denn der ASV Grünwettersbach führt mit 22:0 Punkten unangefochten die Tabelle an und ist auf dem besten Weg in die Regionalliga. Der VfR seinerseits rangiert mit 4:14 Zählern auf Platz sieben und steckt im Abstiegskampf. Am Samstag ab 19 Uhr werden sie nun in der Birkmannsweiler Halle aufeinander treffen.
Herausragend ist bei den Badenern das vordere Paarkreuz bestückt. Der walisische Nationalspieler Adam Robertson und der frisch gebackene Baden-Württembergische Meister und gebürtige Chinese Yang Lei bilden nicht nur das beste Duo der Liga, sondern sind darüber hinaus in der Rückrunde noch ungeschlagen. Für Thomas Ogunrinde und Thorsten Schiek wäre hier schon ein Spielgewinn eine riesige Überraschung.
Besser sehen da im mittleren Paarkreuz die Aussichten von Tim Ottenbacher und Roman Domagala aus. Sie werden Marcin Miszewski und Joachim Sekinger gegenüber stehen und durchaus für den einen oder anderen Spielgewinn des VfR sorgen.
An den Positionen fünf und sechs wird zwar Matthias Bluhm für Uli Roos und Heinz Klingler schwer zu bezwingen sein, dafür sind sie gegen Norman Schreck eher in der Favoritenrolle, was der Hinspielsieg von Klingler im Oktober dokumentiert.
Am Sonntag geht es dann weiter nach Singen, wo ab 14 Uhr gespielt wird. Der Mitaufsteiger ist zwar mit 11:13 Punkten Vierter, hat aber bisher alle seine Partien in der Rückrunde verloren. Vor allem die deutliche Heimniederlage gegen Buchenbach überraschte.
Mit Attila Namesztovszki spielt der beste Oberligaakteur im mittleren Paarkreuz der Hinrunde nun an Position eins. Hier steht er ausgeglichen und könnte zumindest von Thomas Ogunrinde bezwungen werden. Gegen Dejan Dujakovic war dies Ogunrinde im Oktober eindrucksvoll gelungen und auch Thorsten Schiek wird favorisiert an den Tisch gehen.
Bei genauer Betrachtung der Bilanzen ab Nummer drei wird dann klar, wieso es beim TTC Singen zurzeit nicht läuft. Denn Tobias Hummel, Marian Pudimat und Martin Mehne weisen allesamt negative Spielverhältnisse auf, obwohl sie in der Vorrunde überzeugten. Zudem hat der vom oberen ins mittlere Paarkreuz gerückte Altmeister Michael Krumtünger bisher lediglich einmal gepunktet.
Hier bestehen für Tim Ottenbacher, Roman Domagala, Heinz Klingler und den erstmals in der zweiten Saisonhälfte aufgebotenen Berkan Özler die Chancen, um möglichst mit einem Unentschieden die Heimreise antreten zu können.






