Spielberichte Herren vom 09./10.02. 2008
Im ersten Heimspiel der Rückrunde hatte der VfR Birkmannsweiler II gegen die Verbandsliga-Reserve des VfL Kirchheim leichtes Spiel und siegte wie schon in Schorndorf mit 9:2.
In dem Aufeinandertreffen steckte eine gewisse Brisanz, denn im Hinspiel zog der VfR überraschend den Kürzeren und belegt seitdem hinter dem neuen Tabellenführer TSG Eislingen II und dem VfB Oberesslingen/Zell den dritten Platz.
Entsprechend motiviert ging das Sextett bereits in den Doppeln zur Werke und holte das Optimum heraus – 3:0.
Berkan Özler war Haiko Trinkle in allen Belangen überlegen, was, überraschenderweise, auf Marek Krawczyk nicht zu traf. Denn der 35-Jährige triumphierte nicht wie im Oktober gegen Jürgen Raichle, sondern verließ nach vier Sätzen enttäuscht die Box – 4:1.
Dafür gaben sich im mittleren Paarkreuz Dominic und Benjamin Bärtl keine Blöße und hielten ihre Gegner Eric Kazak bzw. Kai Thalheim in Schach – 6:1.
Bobby Grumaz tat es ihnen gleich und beherrschte Ersatzmann Franz Glöckner und die Ballwechsel fast nach Belieben. Lediglich Gästeakteur Martin Hummel zögerte das Spielende mit seinem Vier-Satz-Erfolg über Marcus Mölter noch etwas hinaus, ehe Özler und Krawczyk die Schlusspunkte setzten.
VfR Birkmannsweiler II – VfL Kirchheim II 9:2
Krawczyk/Bärtl, Benjamin – Trinkle/Kazak 3:0
Özler/Grumaz – Raichle/Hummel 3:0
Bärtl, Dominic/Mölter – Thalheim/Glöckner 3:1
Özler – Trinkle 3:0
Krawczyk – Raichle 1:3
Bärtl, Dominic – Kazak 3:1
Bärtl, Benjamin – Thalheim 3:0
Grumaz – Glöckner 3:0
Mölter – Hummel 1:3
Özler – Raichle 3:1
Krawczyk – Trinkle 3:0
Kreisklasse B: Abstieg für Herren VI so gut wie besiegelt
Von Mike Schwägle
Die klare 3:9-Schlappe beim TTC Hegnach IV war eigentlich einkalkuliert; die Höhe schmerzte ein wenig, aber es bestand kein Anlass zur Trübsal, denn ob das Match jetzt 3:9 oder vielleicht bestenfalls 5:9 ausgegangen wäre, ist ziemlich egal und interessiert allenfalls die Statistiker. Trost in der Niederlage gab es vor allem für Wolfgang Rauleder und Micha Althöfer, die beide in den Einzeln unbesiegt blieben und im Alleingang die Ehrenpunkte für den VfR VI besorgten. Diet Kögel schaffte immerhin den allerdings erfolglosen Weg in den Entscheidungssatz, während die anderen drei Akteure – darunter auch der Schreiber dieses Berichts – einhellig auf eine namentliche Nennung verzichten, denn ihnen war nicht einmal ein Satzgewinn vergönnt.
„Schlimmer kommt’s nimmer“ hätte man denken können, doch dem war nicht so. Tags darauf traf der VfR VI im Duell der Kellerkinder auf den Tabellen-letzten und Nachbarn TSV Nellmersbach II. Edel-Ersatzmann Wolfgang Rauleder war hier nicht am Start, auch musste man auf seinen Spitzenspieler Jörg Wiemann verzichten. der zeitgleich beim klassen-höheren VfR V aushalf. Für vermeintlich spielstarken Ersatz war gesorgt, so dass man zwar nicht siegessicher aber doch frohen Mutes in die Begegnung gegen die Nellmers-bacher ging, die man immerhin in ähnlicher Besetzung in der Vorrunde klar bezwungen hatte.
Nach den Eingangsdoppeln lag man mit 1:2 in Rückstand, da nur das Doppel zwei mit den Routiniers Diet Kögel und Mike Schwägle punkteten. Das war zwar nicht wie erwünscht, ein 2:1 hatte man sich schon erhofft, war aber noch nicht Besorgnis erregend. Dies sollte sich schnell ändern, wobei die anfängliche Besorgnis allerdings sehr schnell dem Erkennen eines nahenden Debakels wich. Und so kam es denn auch, das Debakel. Kein Einzel konnte gewonnen werden und das Match endete mit einem blamablen 1:9.
So wie der Politiker nach der blamablen Niederlage eine Erfolgsmeldung verkündet, bleibt festzustellen, dass der VfR VI in der Tabelle weiter vor dem TSV Nellmersbach II steht und ……….. in der nächsten Saison hat der VfR VI voraussichtlich mehr Freude an der Tabelle (dann allerdings eine Klasse tiefer).






