Spielberichte Aktive vom 24./25.11.2007
Die erste Herrenmannschaft ließ sich auch gegen Ottenbronn nicht von mehreren Rückstanden aus dem Konzept bringen und holte einen Punkt. Noch besser machten es die Herren II beim 9:3-Erfolg in Hegnach.
Oberliga:
Punktgewinn dank erfolgreicher Aufholjagd
Der VfR Birkmannsweiler ist mit einem 8:8-Unentschieden aus Ottenbronn heim gekehrt. Wie in der Vorwoche gegen Buchenbach machte der VfR wieder mehrmals einen Rückstand wett.
Doch zunächst erspielte sich Birkmannsweiler in den Doppeln durch Thomas Ogunrinde/Tim Ottenbacher und Thorsten Schiek/Roman Domagala eine 2:1-Führung, die dann aber nur von kurzer Dauer blieb.
War die Niederlage von Ottenbacher gegen Ex-Profi und Abwehr-As Dietmar Palmi noch zu verschmerzen, so stellte jene von Ogunrinde gegen Nikolai Jäger leider eine negative Überraschung dar. Denn Jäger war nur aufgrund des erneuten Ausfalls des Ottenbronner Spitzenspielers Heiko Wirkner an Nummer zwei gerückt.
Da auch Uli Roos und Berkan Özler gegen Michael Jäger bzw. Jürgen Kieser nicht über einen Satzgewinn hinaus kamen, sah sich der VfR nun einem 2:5-Rückstand gegenüber.
Das hintere Paarkreuz um Domagala und Heinz Klingler stand nun in der Pflicht – und beide erfüllten sie!
Domagala behielt gegen Routinier Rolf Jäger ebenso in drei Durchgängen die Oberhand wie Klingler gegen Ersatzmann Sebastian Krumtünger.
Wie verwandelt agierte nun Ogunrinde im Duell der früheren Bundesligaspieler gegen Palmi. Mit 11:5, 11:3 und 11:8 durchbrach er unerwartet locker dessen Abwehrbollwerk.
Über den 5:5-Ausgleich konnte sich Birkmannsweiler aber nicht lange freuen, denn Ottenbacher und Özler blieb auch gegen die Brüder Nikolai und Michael Jäger kein Spielgewinn vergönnt – 5:7.
Uli Roos hatte wohl bei Ogunrindes Sieg über Palmi am besten zugeschaut, denn auch der 35-Jährige machte mit dem zweiten Ottenbronner Defensiv-Künstler Kieser kurzen Prozess.
Klingler musste sich aber Rolf Jäger knapp beugen, sodass der VfR beim 6:8 mit dem Rücken zur Wand stand. Doch wie schon gegen Buchenbach ermöglichte der abermals ungeschlagene Domagala gegen Krumtünger das Abschlussdoppel.
In diesem bogen Ogunrinde und Ottenbacher gegen Palmi/Kieser einen 0:2-Satzrückstand noch relativ deutlich um, was nach fast vierstündiger Spielzeit mit einem Punktgewinn belohnt wurde.
Dieser war auch wichtig im Abstiegskampf, in den kurioserweise die halbe Liga verwickelt ist und Birkmannsweiler weiterhin einen Nichtabstiegsplatz belegt.
TTC Ottenbronn – VfR Birkmannsweiler 8:8
Palmi/Kieser – Özler/Klingler 3:2
Nikolai Jäger/Krumtünger – Ogunrinde/Ottenbacher 0:3
Michael Jäger/Rolf Jäger – Schiek/Domagala 1:3
Palmi – Ottenbacher 3:0
Nikolai Jäger – Ogunrinde 3:1
Michael Jäger – Roos 3:1
Kieser – Özler 3:1
Rolf Jäger – Domagala 0:3
Krumtünger – Klingler 0:3
Palmi – Ogunrinde 0:3
Nikolai Jäger – Ottenbacher 3:1
Michael Jäger – Özler 3:1
Kieser – Roos 0:3
Rolf Jäger – Klingler 3:1
Krumtünger – Domagala 0:3
Palmi/Kieser – Ogunrinde/Ottenbacher 2:3
Landesliga
Domagalas Fehlen blieb unbemerkt
Auch im letzten Spiel der Vorrunde in Hegnach blieb der VfR Birkmannsweiler II mit 9:3 in der Erfolgsspur. Und das, obwohl in Roman Domagala die Nummer eins nicht mitspielte.
Das Duell beim bis dato Tabellenvierten war aufgrund dieser Tatsache mit Spannung erwartet worden. Doch schon in den Eingangsdoppeln schrammte das neu formierte Duo Robert Grumaz/Alexey Bogdanov nur haarscharf an einer Sensation gegen die unbesiegten Kevin Beckmann/Thielo Kubitzsch vorbei und verspielte noch eine 2:0-Satzführung. Trotzdem sorgten Marek Krawczyk und Benjamin Bärtl sowie Dominic Bärtl und Marcus Mölter für die Führug.
Krawczyk war gegen Beckmann einen Tick aggressiver und Grumaz nutzte gegen Routinier Kubitzsch dessen ungewohnte Schwächen mit der Rückhand aus – 4:1.
Wenig Mühe hatte Dominic Bärtl mit dem ungewöhnlich fehleranfälligen Tim Gänger. Sein Bruder Benjamin begegnete Kalle Rennstich vier Durchgänge auf Augenhöhe, ehe dem Hegnacher in der Verlängerung zwei unerreichbare Kantenbälle zum Sieg verhalfen – 5:2.
Doch diese etwas unglückliche Niederlage sollte nicht ins Gewicht fallen, da im hinteren Paarkreuz Mölter und Ersatzmann Bogdanov überraschend beide gewannen. Bogdanov punktete dabei gegen Robert Schäfer, einer der Besten in diesem Paarkreuz, vor allem mit seiner gefährlichen Rückhand, während sich Mölter gegen den frisch gekürten Bezirksmeister Andreas Frosch auf sein sicheres Blockspiel verlassen konnte.
Durch den ungefährdeten Triumph über Kubitzsch erhöhte Krawczyk nicht nur auf 8:2, sondern avancierte auch zum eifrigsten Punktesammler des VfR.
Grumaz verspielte zwar gegen einen zunehmend stärker werdenden Beckmann erneut eine 2:0-Satzführung, dafür setzte Benjamin Bärtl gegen Gänger den Schlusspunkt unter eine unerwartet einseitige Partie.
Mit 14:4 Punkten geht Birkmannsweiler II auf Platz zwei in die Winterpause, kann aber vom VfB Oberesslingen noch verdrängt werden.
TTC Hegnach – VfR Birkmannsweiler II 3:9
Kubitzsch/Beckmann – Grumaz/Bogdanov 3:2
Gänger/Schäfer – Krawczyk/Bärtl, Benjamin 0:3
Rennstich/Frosch – Bärtl, Dominic/Mölter 2:3
Kubitzsch – Grumaz 1:3
Beckmann – Krawczyk 0:3
Gänger – Bärtl, Dominic 0:3
Rennstich – Bärtl, Benjamin 3:1
Schäfer – Bogdanov 1:3
Frosch – Mölter 1:3
Kubitzsch – Krawczyk 1:3
Beckmann – Grumaz 3:2
Gänger – Bärtl, Benjamin 1:3
Bezirksklasse:
Sieg nach 4h 20min TT-Marathon
Von Freddy Spies
Nach dem hauchdünnen 9:7-Erfolg gegen den TV Hebsack gab es kein halten mehr. Die Helden hießen Gustav Talpai und Michael Held die das Spitzen-Doppel der Gastgeber nach einem 3:8 Zwischenstand im ent-scheidenden fünften Satz doch noch schlagen konnten. Beide blieben „cool“ und von dem berüchtigten „Eisen“ war nichts zu sehen.
Die Zuschauer hingegen hielt es nicht mehr auf den Sitzen. Rhythmisches Klatschen und Sprechchöre wechselten sich ab. Stimmung wie im Fußball-Stadion!
Nach den Eingangsdoppeln führte Hebsack 2:1. Nicht untypisch für unser Team in dieser Saison.
Vorne und in der Mitte teilte man sich anschließend freundschaftlich die Siege, während Hinten der starke Jürgen Heydlauf und Thomas König punkten konnten. Diese beiden Siege sollten am Ende den Ausschlag zu unseren Gunsten geben.
Im Duell der Einser fand Frederik Spies gegen Jürgen Fett nicht zu seinem Spiel und verlor verdient 0:3. Ein Kraftakt von Gustav Talpai gegen Alfred Feger brachte uns wieder in Führung. Zwei weitere Punkteteilungen folgten, wobei Marco König seine durchaus bestehenden Siegchancen nicht nutzen konnte.
Bei 8:7 Führung ging es somit ins entscheidende Doppel. Fraglich war wie unsere Jungs mit den unangenehmen Topspinbällen Fetts klar kommen würden. Und Phasenweise bereiteten diese tatsächlich große Probleme. Unsere Jungs kämpften aber bis zum Umfallen und lagen auch mit 2:1 Sätzen in Front, ehe Hebsack nochmals ausgleichen konnte.
Gezeichnet von dem anstrengenden Spiel lag man anschließend auch deutlich hinten. Ein sensationeller Rückhandball von Held brachte uns auf 7:8 heran und schließlich gingen der Satz, das Spiel und die 2 Punkte mit einem Fehler der Hebsacker mit 11:9 an uns.
Aus einer guten Mannschaftsleistung stachen Jürgen und Michael mit je zwei Einzelsiegen heraus. Somit hatten wir an diesem Tag nicht nur einen „Held“ sondern derer Zwei.
Für den weiteren Verlauf sollte dies Motivation und Selbstvertrauen geben. Ein solches Spiel zu gewinnen tut immer gut. Aber auch die Hebsacker konnten erhobenen Hauptes die Halle verlassen. Schließlich boten beide Mannschaften 4h 20 min Tischtennis vom Feinsten.






