Spielberichte Aktive vom 17./18.11.2007
Die erste Herrenmannschaft erreichte trotz ständigem Rückstand noch eine Punkteteilung gegen Buchenbach und den Herren II gelang ein ungefährdetes 9:5 gegen Schorndorf.
Oberliga
Birkmannsweiler zum Schluss stark
Mit einem 8:8-Unentschieden endete das erste Abstiegsduell des VfR Birkmannsweiler gegen den SC Buchenbach – und das trotz eines langen Rückstandes.
Denn zum Auftakt lief beim VfR in den Eingangsdoppeln nicht viel zusammen. Thomas Ogunrinde und Tim Ottenbacher verloren im Entscheidungssatz genauso wie die erstmals besiegten Thorsten Schiek/Roman Domagala. Sie sollten aber im weiteren Verlauf der Begegnung zu den Garanten des späteren Punktgewinns werden. Doch zunächst lief der VfR Birkmannsweiler einem 0:3 hinterher.
Ogunrinde sorgte zwar gegen Tomas Cerveny für den ersten Spielgewinn, doch Ottenbacher konnte gegen seinen früheren Mannschaftskollegen Laszlo Revfy nichts ausrichten – 1:4.
Ebenso auf verlorenem Posten stand Uli Roos gegen Karel Komenda, ehe Schiek die Aufholjagd des VfR gegen Michael Rapp einleitete.
Denn im Anschluss brachte das hintere Paarkreuz mit Heinz Klingler und Domagala Birkmannsweiler bis auf 4:5 heran und es keimte unter den Zuschauern erstmals die Hoffnung auf, die Niederlage doch noch abwenden zu können.
Dabei hatte Klingler bis auf Durchgang zwei, den in der Verlängerung unglücklich verlor, mit Steffen Schwantzer keine Schwierigkeiten. Domagala ließ sich auch vom 2:2-Satzausgleich durch Timo Marquardt nicht beirren und dominierte den fünften Abschnitt mit 11:4 deutlich.
Als sowohl Ogunrinde gegen Revfy als auch Ottenbacher gegen Cerveny die Spielbox enttäuscht verlassen mussten, glaubten beim Zwischenstand von 4:7 viele, jetzt sei die Vorentscheidung gefallen.
Doch sie wurden vor allem von Schiek eines Besseren belehrt. Der 36-Jährige ließ sich auch vom klaren Verlust des vierten Durchgangs und einem 3:6-Rückstand im Entscheidungssatz gegen den höher gehandelten Komenda nicht aus der Ruhe bringen und besiegte den Tschechen denkbar knapp mit 11:9. Da Roos an der Nebenplatte Rapp schon frühzeitig bezwungen hatte, war beim 6:7 wieder alles offen.
Klingler vergab gegen Marquardt mehrere aussichtsreiche Bälle, doch Domagala ließ sich auch von Schwantzer nicht bezwingen und bewies einmal mehr, warum er derzeit der beste Spieler im hinteren Paarkreuz ist.
Das mit Spannung erwartete Abschlussdoppel wurde dann für die stark agierenden Ogunrinde und Ottenbacher zu einer überraschend einseitigen Angelegenheit. Mit nunmehr 3:11 Punkten hat Birkmannsweiler die Abstiegsränge erstmals in dieser Saison verlassen.
VfR Birkmannsweiler – SC Buchenbach 8:8
Ogunrinde/Ottenbacher – Rapp/Komenda 2:3
Roos/Klingler – Revfy/Cerveny 1:3
Schiek/Domagala – Marquardt/Schwantzer 2:3
Ogunrinde – Cerveny 3:0
Ottenbacher – Revfy 0:3
Roos – Komenda 0:3
Schiek – Rapp 3:1
Klingler – Schwantzer 3:1
Domagala – Marquardt 3:2
Ogunrinde – Revfy 1:3
Ottenbacher – Cerveny 0:3
Roos – Rapp 3:1
Schiek – Komenda 3:2
Klingler – Marquardt 1:3
Domagala – Schwantzer 3:0
Ogunrinde/Ottenbacher – Revfy/Cerveny 3:0
Landesliga
Birkmannsweiler II feiert dritten Sieg infolge
Obwohl das Spitzenpaarkreuz des VfR Birkmannsweiler II nicht wie gewohnt punktete, reichte es am Ende zu einem überzeugenden 9:5-Sieg über die SG Schorndorf.
In den Eröffnungsdoppeln zeigten Roman Domagala und Marek Krawczyk noch keine Schwächen und erhöhten ihre Erfolgsbilanz auf stolze 8:0. Da sich auch Dominic Bärtl und Marcus Mölter knapp in drei Sätzen gegen Joscha Bayha und Johannes Schweickhardt durchsetzen, führte der VfR mit 2:1.
Doch nun folgte Überraschendes! Domagala fand nicht zu seinem gewohnt sicheren Spiel und das richtige Mittel, um Markus Katterfeld mit seinem schwierigen Material zu besiegen. Weil auch Krawczyk gegen Andras Bayer verlor, lagen plötzlich die Gäste mit 3:2 vorne.
Robert Grumaz und Benjamin Bärtl sorgten dann schnell dafür, dass sich dieses Bild wieder änderte. Grumaz war seinem früheren Vereinskameraden Bayha drei Sätze lang überlegen. Dass dies Benjamin Bärtl gegen Eren Aytan genauso gelang, war doch etwas unerwartet. Aber Bärtl hatte am Ende vieler sehenswerter Ballwechsel meistens die besseren Schläge parat.
Sein Bruder Dominic nutzte die zu langen Aufschläge seines letztjährigen Mannschaftskollegen Schweickhardt gnadenlos aus und markierte das 5:3. Mölter musste Timo Weller zwar einen Satz überlassen, hatte ihn aber ebenfalls sicher im Griff.
Das heiß ersehnte Spitzeneinzel zwischen Domagala und Bayer wurde zu einer klaren Angelegenheit der Schorndorfer Nummer eins – 6:4. Dank seiner schusssicheren Rückhand und seiner gefährlichen Aufschläge setzte sich Krawczyk gegen Katterfeld durch.
Grumaz’ Niederlage gegen Aytan zum 7:5 war dann für die zahlreichen Schorndorfer Anhänger der letzte Grund zum Jubeln, denn das überragende Brüderpaar Benjamin und Dominic Bärtl setzte gegen Bayha bzw. Weller die Schlusspunkte.
Mit 12:4 Zählern belegt Birkmannsweiler II hinter der TSG Eislingen II weiter den zweiten Platz.
VfR Birkmannsweiler II – SG Schorndorf 9:5
Domagala/Krawczyk – Bayer/Weller 3:0
Grumaz/Bärtl, Benjamin – Katterfeld/Aytan 0:3
Bärtl, Dominic/Mölter – Bayha/Schweickhardt 3:0
Domagala – Katterfeld 1:3
Krawczyk – Bayer 1:3
Grumaz – Bayha 3:0
Bärtl, Benjamin – Aytan 3:0
Bärtl, Dominic – Schweickhardt 3:0
Mölter – Weller 3:1
Domagala – Bayer 0:3
Krawczyk – Katterfeld 3:1
Grumaz – Aytan 0:3
Bärtl, Benjamin – Bayha 3:0
Bärtl, Dominic – Weller 3:1
Bezirksklasse:
Verdiente Niederlage gegen Tabellenführer
Von Freddy Spies
Mit einem 6:9 endete das Heimspiel unserer 3. Herrenmannschaft gegen die bisher punktverlustfreien Großerlacher. Diese Niederlage wirft uns aber nicht um, schließlich hatten wir uns ohnehin nur Außenseiterchancen erhoffen können.
Nach den Doppeln lief es aber überraschend gut. Lediglich Heydlauf/Spies mussten sich nach gutem Spiel dem Spitzendoppel der Gäste geschlagen geben.
Großerlach konterte aber durch 2 Siege im Spitzenpaarkreuz, ehe Michael Held den 3:3 Zwischenstand überlegen herausspielte. Leider folgten dann 3 Niederlagen, bei denen besonders das knappe 5-Satz-Spiel von Marco König gegen Jocher als Knackpunkt der Partie bezeichnet werden darf.
Spies spielte plötzlich groß auf und besiegte den bis dahin nur mit einer Niederlage stehenden Birgel deutlich.
Diese wechselhaften Leistungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison aller Akteure. Leider zogen Micha Held und Gustav Talpai dann aber wieder den Kürzeren. Von da an liefen wir einem deutlichen 4:8 Rückstand hinterher. Auch die Siege der King- Brothers konnten am insgesamt verdienten 6:9 nichts mehr ändern.
Thomas Königs Matchball sollte noch kurz erwähnt werden:
Im Schatten der ersten Mannschaft an den abgelegen Platten am Ende der Halle agierend, bekam er plötzlich die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums geschenkt. Diese tat ihm sichtbar gut. Ein langes Vorhandduell schloss er famos und im Stile eines ganz Großen mit einem Schlag um den Netzpfosten ab. Auf der Tribüne fragte man sich spätestens jetzt wo das bessere Tischtennis geboten wurde :-)
Großerlach sichert sich mit dem Sieg die Tabellenführung vor den spielfreien Schechingern. Der Aufstieg sollte sich zwischen diesen beiden Teams entscheiden. Für uns verläuft die Saison weiterhin mit Licht und Schatten. Insgesamt spielen alle zu wechselhaft, dies gilt es abzustellen. 6:6 Punkte sind zwar nicht schlecht, aber in dieser engen Liga müssen jetzt schleunigst Punkte folgen. Nicht, dass das Abstiegsgespenst auch noch bei den Herren III vorbeischaut.
Kreisklasse C:
Zum Vorrundenabschluss klare Niederlage gegen den Tabellenführer
Von Mike Schwägle
Der VfR VI festigte seinen vorletzten Tabellenplatz durch eine klare 1:9-Niederlage gegen den verlustpunktfreien TV Oeffingen IV, der jetzt in der Kreisklasse B die alleinige Tabellen-führung übernommen hat. Als erstes Team im Bezirk beendete der VfR schon jetzt die Vorrunde, während die meisten anderen Mannschaften in den nächsten Wochen noch um Punkte kämpfen.
Gegen den hohen Favoriten aus Oeffingen war eigentlich von vorneherein klar, dass es nichts zu erben geben wurde. Wer anderes geglaubt hatte, wurde schnell eines besseren belehrt, denn bereits in den Eingangsdoppeln konnte der VfR nicht einen einzigen Satz gewinnen und lag schnell mit 0:3 zurück. In den Einzeln konnte man den Gästen wenigstens einigermaßen Paroli bieten und gewann immerhin ein paar Sätze.
Für den Ehrenpunkt sorgte im Duell der Oldtimer Mike Schwägle, der sich gegen Ralph Klassen nach 0:2 Satzrückstand wieder herankämpfte. Im Entscheidungssatz lag er gar 3:8 hinten, holte dann aber doch noch auf und siegte in der Verlängerung mit 13:11. Das war’s dann für den VfR VI, der in der ganzen Vorrunde nur ein Spiel gewinnen konnte (gegen den TSV Nellmersbach II) und daher neben den Nellmersbachern heißer Kandidat auf den Abstieg in die C-Klasse ist.






