Spielberichte Aktive vom 20./21.10.2007
Es ist vollbracht! Die erste Herrenmannschaft erspielte sich mit dem knappen Erfolg in Wendlingen den ersten Sieg, während wenige Stunden zuvor die Herren II in Kirchheim die zweite Niederlage infolge kassierten.
Oberliga
Birkmannsweiler feiert ersten Saisonsieg
Am fünften Spieltag war es endlich soweit! Der VfR Birkmannsweiler konnte die Sporthalle am Berg in Wendlingen als Sieger verlassen, denn nach knapp vier Stunden stand das am Ende verdiente 9:6 fest.
Bereits bei der Ansprache zu diesem Abstiegsduell erhöhten sich die Chancen des VfR, denn die Gastgeber konnten auf ihre Nummer zwei, den Dänen Aron Skat Wenzell, nicht zurückgreifen.
Nachdem Thomas Ogunrinde und Tim Ottenbacher die jungen Sebastian Endreß/Benjamin Hirsch besiegt hatten, erspielten die weiterhin ungeschlagenen Thorsten Schiek und Roman Domagala das wichtige 2:1.
Doch die nötige Stabilität sollte dies nicht geben, der VfR zog in den ersten vier Einzeln den Kürzeren.
Bei Ottenbacher und Uli Roos war es gegen Marko Habijanec bzw. Vassil Ivanov noch nachvollziehbar, doch dass Ogunrinde gegen den ins erste Paarkreuz aufgerückten früheren Schüler-Nationalspieler Endreß verlor, war nicht eingeplant.
Nach Berkan Özlers Niederlage läuteten dann Domagala und Schiek die Aufholjagd zum 4:5 mit Erfolgen über Hirsch und Tobias Bopp ein.
Der nun sichtlich motivierter wirkende Ogunrinde behielt im Spitzeneinzel gegen Habijanec in drei knappen Durchgängen die Oberhand. Als dann auch noch Ottenbacher seinen ehemaligen Teamkollegen Endreß nach 1:2-Satz-Rückstand sicher beherrschte, hatte der VfR mit 6:5 die Führung wieder an sich gerissen.
Lange konnte man sich daran allerdings nicht erfreuen, denn Özler musste Spielertrainer Ivanov zum 6:6-Ausgleich die Hand schütteln.
Mit den Einzeln von Roos und Schiek wurde nun die heiße Phase eingeleitet, an deren Ende beide kühlen Kopf bewahrten, sodass sich Birkmannsweiler mit 8:6 entscheidend absetzen konnte.
Roos kam nach zaghaftem Beginn gegen Alexander Wache zunehmend in den Angriff und brachte mit seinem ersten Saisonsieg den Knoten zum Platzen.
Am Nebentisch benötigte Schiek sogar zwei Abschnitte gegen Hirsch, um ins Spiel zu finden, war dann aber der Überlegene.
Domagala ließ gegen Bopp nichts mehr anbrennen und der VfR hatte Grund zum Jubeln.
Tags darauf gab es dazu zwar keinen Anlass mehr, doch dass es bei Tabellen-Führer Grünwettersbach nicht viel zu holen gab, war schon vorher klar. So blieb es Heinz Klingler vergönnt, gegen Norman Schreck wenigstens den Ehrenpunkt beizusteuern.
TSV Wendlingen – VfR Birkmannsweiler 6:9
Habijanec/Ivanov – Özler/Roos 3:0
Endreß/Hirsch – Ogunrinde/Ottenbacher 2:3
Wache/Bopp – Schiek/Domagala 0:3
Habijanec – Ottenbacher 3:0
Endreß – Ogunrinde 3:1
Ivanov – Roos 3:1
Wache – Özler 3:1
Hirsch – Domagala 1:3
Bopp – Schiek 2:3
Habijanec – Ogunrinde 0:3
Endreß – Ottenbacher 2:3
Ivanov – Özler 3:2
Wache – Roos 1:3
Hirsch – Schiek 2:3
Bopp – Domagala 0:3
ASV Grünwettersbach – VfR Birkmannsweiler 9:1
Robertson/Sekinger – Özler/Solleder 3:0
Lei/Miszewski – Ogunrinde/Ottenbacher 3:2
Matuszewski/Schreck – Roos/Klingler 3:0
Robertson – Ottenbacher 3:1
Lei – Ogunrinde 3:1
Miszewski – Roos 3:2
Matuszewski – Özler 3:0
Sekinger – Solleder 3:0
Schreck – Klingler 2:3
Robertson – Ogunrinde 3:1
Landesliga
Birkmannsweiler lässt weiter federn
Einen weiteren überraschenden Nackenschlag musste der VfR Birkmannsweiler II in Kirchheim einstecken. Der 9:7-Sieg bescherte den Gastgebern in dieser Spielzeit die ersten Punkte.
Wie schon in der Vorwoche in Oberesslingen war nur das derzeit beste Landesliga-Doppel mit Roman Domagala und Marek Krawczyk obenauf, Dominic Bärtl und Marcus Mölter hatten bei ihrer Vier-Satz-Niederlage allerdings Pech.
Trotzdem brachten Domagala und Krawczyk mit Siegen im oberen Paarkreuz über Michael Kleefeldt bzw. Jürgen Raichle den VfR mit 3:2 in eine aussichtsreiche Position.
Doch leider konnten ihre Teamkollegen diese Vorlage nicht nutzen und so endete der erste Spielabschnitt mit einer vorher nicht zu erwarteten 6:3-Führung für die Verbandsliga-Reserve des VfL Kirchheim.
Erst als abermals Domagala und Krawczyk an der Reihe waren, sprang wieder etwas Zählbares für Birkmannsweiler heraus – 5:6.
Nachdem Robert Grumaz verlor, keimte dank zweier Erfolge von Benjamin und Dominic Bärtl zum 7:7-Gleichstand noch einmal Hoffnung auf, die Kirchheim durch Martin Hummel und im abschließenden Doppel durch Michael Kleefeldt und Haiko Trinkle aber erstickte.
Der sonntägliche 9:1-Kantersieg über den TSV Lippoldsweiler diente zwar etwas zur Seelenmassage, doch im Kampf um die Meisterschaft hat der VfR weiter an Boden verloren.
VfL Kirchheim II – VfR Birkmannsweiler II 9:7
Kleefeldt/Trinkle – Domagala/Krawczyk 0:3
Raichle/Hummel – Grumaz/Bärtl, Benjamin 3:1
Thalheim/Zimmermann – Bärtl, Dominic/Mölter 3:1
Raichle – Krawczyk 2:3
Kleefeldt – Domagala 0:3
Thalheim – Bärtl, Benjamin 3:1
Trinkle – Grumaz 3:2
Zimmermann – Mölter 3:0
Hummel – Bärtl, Dominic 3:1
Raichle – Domagala 0:3
Kleefeldt – Krawczyk 0:3
Thalheim – Grumaz 3:1
Trinkle – Bärtl, Benjamin 1:3
Zimmermann – Bärtl, Dominic 1:3
Hummel – Mölter 3:0
Kleefeldt/Trinkle – Grumaz/Bärtl, Benjamin 3:1
VfR Birkmannsweiler II – TSV Lippoldsweiler 9:1
Domagala/Krawczyk – Quiram/Schmidt 3:0
Grumaz/Bärtl, Benjamin – Senge/Letzgus 2:3
Bärtl, Dominic/Mölter – Mundl/Grosch 3:0
Domagala – Quiram 3:0
Krawczyk – Senge 3:1
Grumaz – Mundl 3:1
Bärtl, Benjamin – Letzgus 3:2
Bärtl, Dominic – Schmidt 3:0
Mölter – Grosch 3:1
Domagala – Senge 3:0
Bezirksklasse:
Herren III – Sieg und Niederlage
Von Freddy Spies
Ein richtungsweisender Doppelspieltag stand für die dritte Besetzung auf dem Programm. Bei gutem Ausgang bestand die Möglichkeit sich vorne fest zu setzen, bei Niederlagen wäre man nach unten durchgereicht worden. Letztendlich trat weder das Eine noch das Andere ein und man bleibt weiter in der Tabellenmitte.
Gegen den Vorjahresvierten Mögglingen lief alles nach Plan.
Als Resultat aus den schlechten Doppelergebnissen in den Vorwochen, stellte man um. Micha Held sollte seine Blockkünste mit Gustav Talpais Abwehr-Künsten paaren und Freddy Spies an der Seite von Jürgen Heydlauf mehr Akzente setzen. Das Konzept ging voll auf und alle Doppel konnten gewonnen werden.´
Auch in den Einzeln ein ähnliches Bild. Einzig Gustav gegen den starken Leberfinger und Jürgen gegen Polta, mussten sich geschlagen geben. Alle anderen Partien wurden mehr oder weniger souverän gewonnen. Auch Thomas’ „Serie“ gegen Antititopspieler („Ich hab’ noch nie gegen einen verloren in meinem Leben“), hielt knapp Bestand.
Ergebnis des Ganzen: 9:2-Sieg
Tags darauf wartete mit Schechingen ein noch größeres Kaliber. Der selbst-ernannte Aufstiegsfavorit trat ohne die etatmäßige Nummer 3, Stefan Linkner, an. Dass sich dies jedoch nicht bemerkbar machen würde, war schon nach den Doppeln zu befürchten. Zwei unglückliche 2:3 Niederlagen zu Beginn hinter-ließen ihre Wirkung.
Lediglich Gustav Talpai konnte mit Einzelsiegen gegen Roman Loss und Patrick Betz glänzen, während alle anderen etwas unter ihren Möglichkeiten blieben. Besonders die sonst so starke Mitte mit Michael Held und Marco König fand nicht zu ihrem Spiel und unterlagen teils deutlich. Bei etwas glücklicherem Spielverlauf hätte das Spiel spannender gestaltet werden können, aber es war insgesamt nicht der Tag des Birkmannsweiler Sextetts.
Ergebnis: 4:9-Niederlage
Nun gilt es die Ärmel hochzukrempeln und nächste Woche in Schnait ein Zeichen zu setzen.
Kreisklasse B: Trotz „Gipsy“ kein Punkt für den VfR VI
Von Mike Schwägle
Die Freude, keinen Doppelspieltag zu haben war von kurzer Dauer. Dieses Wochenende durfte die Herren VI wieder zwei Mal ran – da kann man nur von Glück sagen, dass die Mannen um Kapitän Diet Kögel voll austrainierte Konditionswunder sind und so was locker verkraften können. Zudem konnte man mit Wolfgang Gipp erstmals nach langer Pause einen früheren Spitzenspieler einsetzen. Allein es half nichts, wie die weitere Bericht-erstattung zeigen wird……
Am Samstag musste man beim favorisierten TSV Leutenbach I antreten, bei dem mit Rolf und Markus Britzger sowie Thorsten Klotz drei Leistungsträger spielen, die letzte Saison noch in den Farben des VfR in der Kreisklasse A gespielt haben.
Der VfR VI ging in der Besetzung 1 Jörg Wiemann, 2 Diet Kögel, 3 Mike Schwägle, 4 Micha Althöfer, 5 Max Gorbenko und 6 Wolfgang Gipp an den Start. Zu erben gab es allerdings nichts, sondern nach gerade mal 95 Minuten stand der souveräne Sieg für die Gastgeber fest. Hoch mit 9:0 (27:3 Sätze) siegte Leutenbach.
Tags darauf traf der VfR VI auf den SV Fellbach III. Hier kam beim VfR VI für Jugend-ersatzspieler Max Gorbenko wieder Daniel Simpfendörfer ins Team. Man kämpfte tapfer, aber mehrheitlich erfolglos. Spielgewinne gab es lediglich durch den starken Jörg Wiemann, der Ulrich Wildermuth mit 3:0 bezwang, Micha Althöfer (3:1 über Liulseged Kasye) und „Joker“ Wolfgang Gipp (3:2 gegen Joachim Grettenberger). Das war’s dann aber auch schon und durch ein 3:9 (13:30 Sätze) gingen die Punkte an den SV Fellbach III.
Nach den erneuten Niederlagen hat der VfR VI jetzt 2:12 Punkte.
Erstaunlicherweise ist er trotzdem nicht Tabellenletzter, denn hinter ihm rangieren TTC Hegnach V und TSV Nellmersbach II, die nächsten Samstag aufeinander treffen.
Der VfR VI hat sein nächstes Match erst am 3. November. Hier muss er bei Hegnach V antreten.






