Saisonvorschau 2007/08
In Kürze nehmen auch die Zelluloidkünstler des VfR wieder ihren Spielbetrieb auf. Nach einer weiteren Saison der Superlative mit vier Meisterschaften und zwei Pokalsiegen bei den Herren ist die gesamte Abteilung mit Werner Bürkle an der Spitze vor allem auf die Auftritte der ersten Mannschaft in der Oberliga gespannt. Aber auch die anderen Teams haben ehrgeizige Ziele ausgegeben.
Den Herren II werden dabei die größten Chancen eingeräumt, auch in der Landesliga ganz oben zu stehen, was den dritten Titelgewinn infolge bedeuten würde. Damit Sie, liebe Leser, einen besseren Überblick über die sechs Herren- und die Damenmannschaft haben, werden sie im Einzelnen vorgestellt.
Nach einer unvergesslichen und spannenden Spielzeit entschied die erste Herren-Mannschaft des VfR das Titelrennen in der Verbandsliga mit der Bundesligareserve aus Ochsenhausen, die aufgrund des Rückzuges von Lippoldsweiler nun auch als Zweiter aufgestiegen ist, am letzten Spieltag in Gnadental mit 9:7 knapp für sich.
Jetzt fiebert natürlich jeder der neuen Aufgabe, die Oberliga Baden-Württemberg heißt, entgegen. Getreu dem Motto „eine neue Liga ist wie ein neues Leben“ sind die Vorzeichen in der vierthöchsten Spielklasse komplett andere. Aus dem Meisterschaftskampf wird wohl ein knallharter um den Klassenerhalt. Dies liegt auch daran, dass die ohnehin stark besetzten Gegner nochmal kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen haben. Die promi-nentesten Namen sind dabei der neue Spitzenmann der TTF Ochsenhausen II, Mihai Bobocica, im letzten Jahr Champions League Teilnehmer, aktueller italienischer Doppel-Meister und zuletzt Sieger über Hao Shuai, einer von Chinas Topakteuren, auf der Pro Tour sowie der walisische Nationalspieler Adam Robertson, der in der abgelaufenen Saison beim Zweitligisten Gräfelfing im Spitzenpaarkreuz auf 23:11-Siege kam und nun für den ASV Grün-wettersbach an die Platten gehen wird.
Auch Birkmannsweiler war nicht tatenlos und sicherte sich die Dienste von Tim Ottenbacher. Der 24-Jährige kommt von seinem Heimatverein Lippoldsweiler und bestach in der Rückrunde mit einer 15:3-Bilanz im mittleren Paarkreuz der Oberliga. Aber auch der sympathische Rechtshänder weiß, dass für ihn und Thomas Ogunrinde, einer der besten Verbandsligaakteure, die Trauben an den Positionen eins und zwei sehr hoch hängen werden.
Nicht viel einfacher werden die Aufgaben, die Uli Roos und Berkan Özler im mittleren Paarkreuz zu lösen haben. Denn auch hier werden von der Konkurrenz teilweise spielstarke Ausländer aufgeboten. Bekanntestes Gesicht ist hier sicherlich Gerd Richter, deutscher Mannschaftsmeister 1997 mit Ochsenhausen, langjähriger Bundesligaspieler und nun in der Reserve der Oberschwaben aktiv.
Darum steckt der VfR die größten Hoffnungen in Thorsten Schiek und Heinz Klingler, die das hintere Paarkreuz bilden. Thorsten bringt neben der Empfehlung, letzte Saison in der Bezirksliga der alles überragende Spieler gewesen zu sein, auch die Referenz mit, bereits zu Verbandsligazeiten überzeugt zu haben. Heinz war in der Rückrunde bei 12:0-Siegen nicht zu schlagen und kann in guter Form ebenfalls zu einem Erfolgsgaranten im Abstiegskampf werden.
Eine Prognose über die Konkurrenten ist schwierig, da es für den VfR keine leichten Gegner geben wird. Die größten Chancen die Oberliga-Zugehörigkeit über die Saison hinaus doch aufrecht zu erhalten, hat das Sextett um Kapitän Thorsten Schiek wohl gegen den TTC Ottenbronn und den SC Buchenbach.
Beim Aufstieg in die Regionalliga läuft alles auf einen Zweikampf zwischen dem ASV Grünwettersbach und der TTF Ochsenhausen II hinaus.
Die Aufstellung: 1. Thomas Ogunrinde; 2. Tim Ottenbacher; 3. Berkan Özler;
4. Uli Roos; 5. Thorsten Schiek; 6. Heinz Klingler.
Auftakt: Samstag, 22.09., um 19 Uhr Heimspiel gegen den SV Ottenau.
Ganz anders sieht die Ausgangslage bei der zweiten Vertretung des VfR aus!
Nach den Titelgewinnen 2005/06 in der Bezirksklasse und 2006/07 in der Bezirksliga mit jeweils 36:0 Punkten ist das Team nun in der Landesliga angekommen. Auch hier wird Birkmannsweiler als Topanwärter auf die Meisterschaft gehandelt und Mannschaftsführer Marcus Mölter gibt dies auch als Zielvorgabe aus.
In Thorsten Schiek verlor die „Zweite“ zwar ihren besten Mann, doch adäquater Ersatz steht mit Roman Domagala bereit. Die langjährige Nummer eins der ersten Herren-Mannschaft stellte sein Können letzte Saison noch in der Verbandsliga unter Beweis, als er die Vorrunde mit 13:3-Siegen im mittleren Paarkreuz als Klassenbester abschloss.
Roman wird in der Landesliga kaum zu bezwingen sein und zusammen mit Marek Krawczyk ein starkes Spitzenpaarkreuz bilden.
An den Positionen drei und vier spielen Bobby Grumaz und Benjamin Bärtl. Bobby kassierte in der Rückrunde nur eine Einzelniederlage und gehört bei entsprechendem Trainingseifer bestimmt auch eine Liga höher zu den Eckpfeilern des VfR.
Benny war in der Vorrunde mit einer 12:1-Bilanz noch der überragende Akteur in der „Mitte“, ehe er in der Rückrunde wegen eines Englandaufenthalts pausierte. Auch ihm ist in eine positive Bilanz zuzutrauen.
Mit Bruder Dominic Bärtl hat der VfR im hinteren Paarkreuz noch einen weiteren Trumpf parat.
Denn „Dome“ bringt die Empfehlung mit, in 20 Vergleichen in der Bezirksliga-Mitte nur dreimal nicht gewonnen zu haben, womit er auch als „Landesliga-Fünfer“ zur Hochform auflaufen wird. Marcus Mölter wird nicht nur auf eine ausgewogene Ernährung seiner Jungs achten, sondern auch, dass seine persönliche Bilanz stimmt.
Wie oft Hermann Klöpfer als „Geheimwaffe“ eingesetzt wird, bleibt geheim…
Dem Ligakonkurrenten SG Schorndorf hat sich Johannes Schweikhardt angeschlossen.
Die härteste Konkurrenz sieht „Mölti“ im VfB Oberesslingen und der Verbandsliga-Reserve der TSG Eislingen, die mit jeweils 34:6 Punkten die Spielzeit nur knapp hinter Meister und Verbandsklasse-Aufsteiger SV Plüderhausen II (38:2) abschlossen. Gleich zur Saison-Premiere steht das Schlager-Spiel gegen Eislingen II auf dem Plan.
Die Aufstellung: 1. Roman Domagala; 2. Marek Krawczyk; 3. Bobby Grumaz; 4. Benjamin Bärtl; 5. Dominic Bärtl; 6. Marcus Mölter; 7. Hermann Klöpfer.
Auftakt: Sonntag, 16.09., um 14 Uhr Heimspiel gegen die TSG Eislingen II.
Ebenfalls zu Meisterehren in den vergangenen zwei Jahren kamen die Herren III. Über die Kreisliga B, die das Team um Mannschaftskapitän Thomas König seinerzeit ohne Verlustpunkt beherrschte und die Kreisliga A hat man sich nun für die Bezirksklasse Rems qualifiziert.
Mit einer dritten Herrenmannschaft in der höchsten Spielklasse des Bezirks vertreten zu sein, ist in den letzten Jahren außer dem TTC Lippoldsweiler keinem Verein vergönnt gewesen und ein weiteres Indiz dafür, wie gut der VfR mit seinen Herren vertreten ist.
In der neuen Liga präsentiert das Erfolgsteam auch ein neues Gesicht. Vom TSV Schwaikheim hat Michael Held gewechselt. Der Rechtshänder gehörte im Spitzenpaarkreuz der Kreisliga B immer zu den stärksten Akteuren und stellt für den VfR im mittleren Paarkreuz eine absolute Bereicherung dar.
Dadurch wird als Marschroute, wie für einen Aufsteiger eher typisch, nicht der Klassenerhalt, sondern bei vielen ausgeglichen Teams das Mitspielen im vorderen Drittel ausgegeben.
An den Sprung nach ganz vorne mag Marco König zwar nicht glauben, trotzdem traut er dem Verfolgerfeld mit Teams wie Burgstetten, Rommelshausen, Gmünd und Birkmannsweiler zu, den Topfavoriten Schechingen und Großerlach auch Punkte abnehmen zu können.
Am besten bestückt ist der VfR wohl in der Mitte durch Michael Held und Marco König.
Marco hinterließ neben dem Backnanger Dr. Seel in der Kreisliga A-Mitte mit 26:5-Siegen den besten Eindruck und spielte bereits in früheren Jahren positiv im zweiten Paarkreuz der Bezirksklasse.
Aber auch vorne mit Eddy Spies und Altmeister Gustav Talpai ist Birkmannsweiler gut besetzt.
Eddy trumpfte letzte Saison in der Vorrunde mit 17 Siegen auf und brachte dabei dem Murrhardter Jürgen Wörner in dessen 40 Einzeln während der gesamten Spielzeit die einzige Niederlage bei. Knüpft Eddy an diese Leistung an, muss dem VfR nicht bange sein.
Denn auch Gustav wird trotz seiner 69 Jahre mit sicherem und attraktivem Abwehrspiel wieder wichtige Erfolge beisteuern.
Im dritten Paarkreuz werden Thomas König und Jürgen Heydlauf dem Team die nötige Stabilität verleihen.
Die Aufstellung: 1. Eddy Spies; 2. Gustav Talpai; 3. Michael Held; 4. Marco König: 5. Thomas König; 6. Jürgen Heydlauf.
Auftakt: Samstag, 22.09., um 19 Uhr auswärts beim TSB Schwäbisch Gmünd.
Nachdem es am Ende weder zum direkten Aufstieg noch zur Relegation gereicht hat, nimmt die vierte Garnitur nun einen weiteren Anlauf, bei dem man das erste Drittel der Kreisliga B im Auge hat.
Dieser erfolgt mit Chris Meiser, der von den Herren III kommend, nun die Spitzenposition inne hat. Im Duett mit Alexey Bogdanov, der bei 23:10-Siegen sowohl in der Vor- als auch in der Rückrunde der drittbeste Mann im oberen Paarkreuz war, wird Chris für ein Übergewicht sorgen.
Benny Sonntag wird seine Punkte nun wieder in der Mitte sammeln, wo er vergangenes Jahr in der Vorrunde mit einer 13:5-Bilanz bereits als Bester seine Klasse aufblitzen ließ.
Der frisch gebackene Abiturient Olaf Wied möchte seine Reifeprüfung auch an der Platte ablegen und an den positiven Eindruck der abgelaufenen Spielzeit anknüpfen.
Im hinteren Paarkreuz werden sich Gerhard Bärtl, Dennis Glinicki und das hoffnungsvolle Nachwuchstalent Philipp Schäfer abwechseln.
Die Aufstellung: 1. Christian Meiser; 2. Alexey Bogdanov; 3. Benjamin Sonntag; 4. Olaf Wied; 5. Gerhard Bärtl; 6. Dennis Glinicki; 7. Philipp Schäfer (Jugendersatz).
Auftakt: Sonntag, 16.09., um 14 Uhr Heimspiel gegen Rommelshausen II.
Bei der fünften Herrenmannschaft hat sich das Personalkarussell heftig gedreht. Den Abgängen von Rolf und Markus Britzger sowie Thorsten Klotz zum TSV Leutenbach und Dennis Glinicki (zu Herren IV) stehen die „Neuzugänge“ Florian und Andreas Solleder, Oliver Kenner (bisher Herren IV) und Stefan Här (bisher Herren VI) gegenüber.
Eine bessere Platzierung als der zuletzt erreichte siebte Rang wird auf jeden Fall angestrebt. Am Ende sollte ein Platz unter den ersten vier raus springen. Die heißesten Anwärter auf den Titelgewinn in der Kreisklasse A sind der SV Fellbach II und der TV Oeffingen III.
Die Aufstellung: 1. Florian Solleder; 2. Andreas Solleder; 3. Oliver Kenner; 4. Karl-Heinz Klöpfer; 5. Martin Kübler; 6. Stefan Här; 7. Christoph Hartmann (Jugendersatz).
Auftakt: Samstag, 15.09., um 19 Uhr auswärts beim GTV Hohenacker II
Sonntag, 16.09., um 10 Uhr Heimspiel gegen TSV Schmiden II.
Die sechste Formation des VfR möchte nach dem “Double” als Aufsteiger in der Kreisklasse B die Spielklasse über die Saison hinaus beibehalten. Als Ersatz für Stefan Här fungiert nun Wolfgang Rauleder als Spitzenspieler.
Die Aufstellung: 1. Wolfgang Rauleder; 2. Jörg Wiemann; 3. Dieter Kögel; 4. Dennis Wanner; 5. Marcel Rauleder; 6. Michael Schwägle; 7. Daniel Simpfendörfer; 8. Michael Althöfer; 9. Udo Koller; 10. Jürgen Frey.
Auftakt: Samstag, 22.09., um 17 Uhr auswärts beim TSV Schwaikheim II
Sontag, 23.09., um 14 Uhr Heimspiel gegen Rommelshausen IV.
Nach einem schweren Jahr in der Bezirksklasse wollen unsere Damen in der Kreisliga West die vordere Tabellenhälfte anvisieren. Für die Meisterschaft kommen vor allem der Vizemeister der Vorsaison, TSV Schnait, und die TSG Backnang in Frage.
Die Aufstellung: 1. Margit Frank; 2. Melanie Neidert; 3. Ulrike Frank; 4. Nicole Krauter; 5. Katrin Bux; 6. Inci Alisoglu; 7. Ursula Vollmer.
Auftakt: Samstag, 22.09., um 19 Uhr Heimspiel gegen SC Fornsbach II, da die Partie am Samstag, 15.09., (19 Uhr) zu Hause gegen SG Weissach im Tal kampflos für den VfR gewertet wird.






