VfR Birkmannsweiler II ohne Minuspunkt Meister
Nicht einmal das Handicap, mit nur zwei Stammspielern das letzte Saisonspiel zu bestreiten, hinderten die Herren II daran, mit makellosen 36:0 Punkten die Bezirksliga zu dominieren. Dies lag vor allen an den überragenden Marco und Thomas König, die wie Thorsten Schiek ungeschlagen blieben.
Bezirksliga: VfR Birkmannsweiler II – TSV Mühlhausen 9:5
Bereits drei Spieltage zuvor konnte die Meisterschaft gefeiert werden. Somit ist es auch gelungen, den direkten Durchmarsch von der Bezirksklasse in die Landesliga ohne einen einzigen Minuspunkt zu schaffen.
Doch gegen Mühlhausen war die „Zweite“ nochmals gefordert, fehlten in Bobby Grumaz, Dominic Bärtl und Johannes Zimmer ohnehin drei Stammspieler. Als dann ganz überraschend auch Marek Krawczyk nicht spielte, blieben mit Thorsten Schiek und Marcus Mölter gerade mal noch zwei Akteure übrig. Sie holten als Spitzendoppel auch gleich den ersten Spielgewinn gegen Riedl/Grabenhof. Zwar gaben Freddy Spies und Benny Sonntag ihr Doppel nach vier vergebenen Satzbällen im zweiten Satz in drei aus der Hand, dafür markierten Marco und Thomas König gegen Russ/Haller das 2:1.
Nach lockerem Auftakt musste Thorsten Schiek gegen Riedl im dritten und vierten Durchgang in die Verlängerung, doch es reichte zum 16.Einzelsieg. An der Nebenplatte lieferte sich der vom hinteren ins vordere Paarkreuz vorgerückte Marcus Mölter mit der Nummer 1 der Gäste, Andreas Habel, einen heißen Kampf und bot ihm durch den zweimaligen Satzausgleich Paroli. Im fünften Durchgang fehlte dann in den entscheidenden Situationen etwas die Entschlossenheit – 3:2.
Gute Nerven bewies Freddy Spies gegen den jungen Grabenhof, ließ sich auch von zwei Satzgewinnen seines Gegenübers nicht aus der Ruhe bringen und verbuchte den letzten mit 11:9 für sich. Ebenfalls die volle Distanz benötigte das Aufeinandertreffen zwischen Marco König und Russ, ehe Marco auf 5:2 erhöhte.
Thomas König steigerte sich nach dem Verlust des Auftaktsatzes gewaltig und war gegen Haller danach Herr der Lage. Dies war Benny Sonntag gegen Kienzle nicht vergönnt – 6:3.
Thorsten Schiek hatte mit dem überraschend passiven Habel, der sich zu oft vom Tisch drängen ließ, wenig Mühe. Doch in Erinnerung bleibt „Thor“ dieser Erfolg vielleicht trotzdem, da er dadurch seine Einzelbilanz auf stolze 17:0 in der Rückrunde ausbaute. Mit einer Gesamtbilanz von 34:1 darf man ihn wohl schon als „Mister Zuverlässig“ bezeichnen.
„Mölti“ zeigte wie in seinem ersten Einzel eine ansprechende Leistung, doch gegen den erfahrenen Riedl reichte es nicht ganz – 7:4.
Freddy Spies zog gegen Russ in vier Abschnitten knapp den Kürzeren, dafür ließ es Marco König gegen Grabenhof krachen und beim 8:5 war das Unentschieden schon sicher.
Voller Dramatik die Duelle im hinteren Paarkreuz! Benny Sonntag steigerte sich gegen Haller, doch im Finaldurchgang musste er ihm den Vortritt lassen. So waren alle Augen auf die Partie von Thomas König gegen Kienzle gerichtet! Bei einem Sieg von Thomas wäre der 9:5-Sieg perfekt und Bennys Niederlage bedeutungslos. Verliert Thomas, stünde es nur noch 8:7, weil Bennys Niederlage in die Wertung kommen würde und „Thor“ und „Mölti“ wären nochmals im Abschlussdoppel gefordert.
Doch Thomas bestach nicht nur durch unbändigen Kampfgeist, sondern setzte auch spielerisch ein paar Glanzpunkte, was ihm schließlich mit 12:10 im Entscheidungssatz den zweiten Einzelsieg und dem kompletten Team den 9:5-Heimsieg brachte.
Zusammen mit seinem Bruder Marco steuerte er alle fünf möglichen Spielgewinne bei – wahrhaft eine „königliche Bilanz“! Aber auch nicht zu vergessen Thorsten Schiek, der sich als Führungsspieler ebenfalls durch eine maximale Ausbeute auszeichnete. Da kann man nur sagen und schreiben: Die Landesliga kann kommen!!!






