Spielberichte Herren vom 24./25.02.
Die erste Formation des VfR behauptete sich ungefährdet gegen Altshausen und ist weiterhin genauso Tabellenführer wie die Herren II nach dem Erfolg in Winterbach. Die dritte Garnitur ist nach den zwei deutlichen Siegen in Spiegelberg und gegen Burgstetten der Meisterschaft ein weiteres Stück näher gerückt. Und das vierte Ensemble war im Lokalderby gegen Winnenden das dominierende Team.
Verbandsliga: VfR Birkmannsweiler – TTF Altshausen 9:5
Mit einem nie gefährdeten Heimsieg über die TTF Altshausen hat der VfR Birkmannsweiler mit nunmehr 27:3 Punkten seine Spitzenposition gefestigt. Doch die Ausgangslage hat sich insoweit nicht verändert, dass die erneut spielfreie Bundesligareserve aus Ochsenhausen (24:2) weiterhin die besseren Karten für die Meisterschaft besitzt. Gehandicapt ging Birkmannsweiler in die Doppel, da der Grippe geschwächte Thomas Ogunrinde nicht antreten konnte. Taktisch klug wurde Ogunrinde deshalb mit Berkan Özler als Doppel zwei aufgeboten. Ulrich Roos und Heinz Klingler sowie Roman Domagala/Marek Krawczyk besorgten die 2:1-Führung.
Vorbildlich in den Dienst der Mannschaft stellte sich Spitzenspieler Thomas Ogunrinde, als er wider erwarten zum Einzel gegen Weber doch den Schläger in die Hand nahm. Dass er darüber hinaus auch noch gewann, war wichtig. Denn an der Nebenplatte konnte Roman Domagala leider nur den Marathon des ersten Durchgangs (17:15) gegen Polyak für sich entscheiden. Berkan Özler erhöhte mit seinem Vier-Satz-Sieg über Percic auf 4:2 und auch Ulrich Roos schien gegen den aktuell stärksten Akteur des mittleren Paarkreuzes, Stanislav Guman, seinen Erfolg aus der Hinrunde wiederholen zu können. 2:0 in Sätzen und 7:3 führte Roos, ehe sich die Partie doch noch zu Ungunsten des 34-Jährigen drehte. Der weiterhin unbesiegte Heinz Klingler und Marek Krawczyk ließen Sugg und Schickler nie zur Entfaltung kommen. Der VfR war somit auf 6:3 davon gezogen. Thomas Ogunrinde schwanden nach ausgeglichenem Beginn gegen Polyak zusehends die Kräfte. Dafür war Roman Domagala gegen Weber zu jederzeit Herr der Lage – 7:4.
Berkan Özler musste wie schon zuvor Ulrich Roos dem Tschechen Guman gratulieren. Doch Roos und Klingler bereiteten der Begegnung mit Siegen über Percic bzw. Schickler das Ende.
VfR Birkmannsweiler – TTF Altshausen 9:5
Roos/Klingler – Guman/Percic 3:1
Ogunrinde/Özler – Polyak/Weber 0:3
Domagala/Krawczyk – Schickler/Sugg 3:0
Ogunrinde – Weber 3:2
Domagala – Polyak 1:3
Özler – Percic 3:1
Roos – Guman 2:3
Klingler – Sugg 3:0
Krawczyk – Schickler 3:0
Ogunrinde – Polyak 1:3
Domagala – Weber 3:0
Özler – Guman 0:3
Roos – Percic 3:0
Klingler – Schickler 3:1
Bezirksliga: VfL Winterbach – VfR Birkmannsweiler II 3:9
Das Maß der Dinge bleibt die zweite Mannschaft des VfR auch nach dem deutlichen Erfolg beim Tabellensiebten. Mit makellosen 24:0 Zählern ist man auf dem besten Weg in die Landesliga und kann nur noch vom härtesten Verfolger Sportbund Stuttgart III abgefangen werden. Die Basis zum Erfolg stellten die Doppel dar, die alle drei von Thorsten Schiek/Bobby Grumaz, Marek Krawczyk/Freddy Spies und Dominic Bärtl/Marcus Mölter gewonnen wurden. Letztgenannte sind damit weiterhin bei 11:0-Siegen noch ungeschlagen und das beste Duo der Liga. Sie ließen sich ihre „weiße Weste“ auch nicht von Mohr/Krenzlin beschmutzen, die mit dem kompromisslosen Angreifer Krenzlin und den „Störeffekten“ der Dr. Neubauer-Noppe von Mohr stets unberechenbar sind. Aber auch die Leistung von Thorsten und Bobby ist noch eine Erwähnung wert, wenngleich sie nach dem Triumph über Wägner/Jentzsch in dieser Rangliste mit 10:0-Siegen momentan nur den zweiten Platz belegen. Aber wer „Mölti“ kennt, weiß, dass er alles daran setzen wird, dass es dabei bleibt. Denn im Einzel musste „Mister zu 0“ seinen Titel nach der Niederlage gegen Jentzsch leider ablegen. Zwar konnten es auch Marek Krawczyk gegen Mohr und Dominic Bärtl, denkbar unglücklich mit 9:11 im Entscheidungssatz Kurras unterlegen, nicht verhindern, ebenfalls nur als zweiter Sieger die Box zu verlassen. Doch den Spielverlauf beeinflusste dies nur minimal. Denn auf Thorsten Schiek (gegen Krenzlin) und Bobby Grumaz (gegen Wanek) war Verlass. Als dann der für den erkrankten Johannes Zimmer eingesprungene Freddy Spies gegen Wägner in den drei Sätzen mehr Schwierigkeiten hatte, den Zählkünsten von Thorsten als dem Spielgeschehen zu folgen, führte der VfR bereits 6:3.Thorsten Schieks Partie gegen Noppenspezialist Mohr avancierte zum Krimi, als beide Akteure im Entscheidungssatz jeweils drei Matchbälle nicht verwerten konnten. Thorsten behielt in dieser Nervenschlacht schließlich kühlen Kopf und holte sich mit 16:14 den Sieg. „Thor“ hat damit bei einer Bilanz von 5:0 in der Rückrunde auch im Einzel den Hut weiter auf und ist aktuell der erfolgreichste Akteur der Bezirksliga. Aber nicht nur das! Gemeinsam mit Doppelpartner Bobby Grumaz avancierte er zum eifrigsten Punktesammler. Denn beide steuerten neben ihren Erfolg im Doppel auch je zwei Einzelsiege bei. Nachdem Marek Krawczyk gegen Krenzlin die Oberhand behalten hatte, setzte Bobby Grumaz mit dem Spielgewinn über Kurras den Schlusspunkt und darf zudem mit 4:0-Siegen als derzeit Bester am mittleren Paarkreuz angesehen werden.
Bezirkspokal A: VfL Winterbach – VfR Birkmannsweiler II 1:4
Gleich im Anschluss an die Punktspielbegegnung wurde am Samstag auch noch das Duell im Pokal ausgetragen. Da im A-Pokal nur 7 Mannschaften gemeldet sind, wurde gleich im Viertelfinale begonnen. Zwar mussten beide Teams auf ihre jeweiligen Spitzenspieler Marek Krawczyk und Felix Mohr verzichten, trotzdem entwickelte sich ein „heißer Pokalfight“. Gewohnt souverän meisterte zwar Thorsten Schiek seine Aufgabe gegen Kurras, doch Dominic Bärtl hatte auf das aggressive Angriffsspiel des früheren VfR’lers Flo Wanek zu selten die passenden Antworten parat. Da konnte man von Glück sagen, dass Bobby Grumaz in einem absolut ausgeglichenen Match gegen Krenzlin mit 13:11 im fünften Durchgang den zweiten Spielgewinn für die Herren II markierte. Ähnlich verlief das Doppel, indem Thorsten und Bobby gegen Kurras/Wanek zunächst einem 1:2-Satzrückstand hinterherliefen, um dann aber doch noch den Spieß umzudrehen …. und das ganz ohne Hilfe von Eddy……
So führte der VfR 3:1, aber es hätte auch genauso gut 1:3 stehen können. Der unverwüstliche Thorsten Schiek baute seine Gesamttagesbilanz durch einen Erfolg über Kurras auf 4 Siege im Einzel und 2 im Doppel nochmals aus und machte die Teilnahme am „Final Four“ am 29. April in Leutenbach perfekt.
Kreisliga A: SV Spiegelberg – VfR Birkmannsweiler III 2:9
VfR Birkmannsweiler III – TTV Burgstetten II 9:3
Mit zwei ungefährdeten Erfolgen über den Sechsten und den Siebten hat die dritte Formation des VfR ihren Platz an der Sonne mit nunmehr 27:3 Punkten wieder einmal eindrucksvoll bestätigt. Bei noch fünf ausstehenden Spielen und damit 10 zu vergebenen Zählern beträgt der Vorsprung nach Minuspunkten auf den Zweiten TSG Backnang (23:9) komfortable sechs Zähler. Am Samstag in Spiegelberg musste die „Dritte“ auf Jürgen Heydlauf verzichten, dem sein noch nicht voll belastbares Knie einen Einsatz nicht ermöglichte. Doch in die Knie gingen in den Doppeln deshalb keines der VfR-Doppel. Souverän meisterten Marco und Thomas König ihre Aufgabe gegen Klein/Saric und auch Freddy Spies und Chris Meiser waren in vier Sätzen einen Tick stärker als das Spitzendoppel der Gastgeber, Herold/Jilg. Gustav Talpai merkte man die Trennung von seinem Standardpartner Jürgen nicht an, denn der Routinier machte gemeinsam mit Alex Bogdanov mit Schick/Neumann kurzen Prozess.
Und ohne ein „Red Bull“ zu konsumieren, verlieh Gustav dieses Erfolgserlebnis solche Flügel, dass er im ersten Einzel die Nummer eins der Spiegelberger, Martin Herold, ohne Satzverlust von der Platte schickte. Dies war für Gustavs Kollegen vom „Stern“ die erste Niederlage der Rückrunde – 4:0.
Freddy Spies konnte seinen Hinrundenerfolg gegen Jilg nicht wiederholen, womit er den Hausherren zum ersten Spielgewinn verhalf. Soviel Nächstenliebe brachte Thomas für seinen Gegenüber, Gunnar Klein, nicht auf, weshalb bei Letztgenannten immer noch vorne die „0“ steht. Da der etatmäßige Dreier der Spiegelberger, Michael Kramer, nicht dabei war, bekam es Marco mit dem ins mittlere Paarkreuz aufgerückten Marcel Schick zu tun. Und Marco zeigte von Anfang an vollen Durchblick, denn er trug ja auch wieder zwei Kontaktlinsen, anders als bei seiner bisher einzigen Niederlage gegen Jürgen Franzen :-) -6:1.
Alex Bogdanov machte auch bei seinem ersten Einzelauftritt bei den Herren III überhaupt eine gute Figur, als er Saric schließlich im Finaldurchgang klar mit 11:4 beherrschte. Am einfachsten hatte es „Christ“ gegen Ersatzmann Michael Neumann, der sonst in der dritten Garnitur in der Kreisklasse C spielt – 8:1.
Freddy musste auch Herold gratulieren, doch Gustav agierte gegen Jilg so gekonnt, dass er ihm keinen Satz überlassen musste, was nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit den 9:2-Endstand bedeutete.
Am Sonntagmittag empfing die „Dritte“ dann den Absteiger der Vorsaison, den TTV Burgstetten. Und eben gegen jenen Gegner kassierte man am ersten Spieltag die bisher einzige Niederlage. Deshalb war klar, dass das Sextett auf Revanche aus war. Allerdings reisten die Burgstettener ohne ihr komplettes Spitzenpaarkreuz mit Kemmler und Flamm an. Darüber hinaus ist ihr Spitzenspieler der Vorrunde, Sven Winter, nun in der ersten Mannschaft in der Bezirksliga aufgestellt. Deshalb war schon vor Spielbeginn der VfR in der
Favoritenrolle, obwohl Jürgen wieder nicht zum Schläger greifen konnte. Aber – großes Lob – er fand als Zuschauer den Weg in die Halle!
Jürgen wurde dieses Mal von Benny Sonntag ersetzt, was zu einer erneuten Rotation der Doppel führte. Denn Freddy bildete mit Gustav Doppel zwei und gewann gegen das Spitzendoppel Riegger/Urban mit 3:0. Benny musste sich dagegen mit Chris Meiser Reinhardt/Tomaschek nach fünf Abschnitten geschlagen geben. Da aber auf die „Kings“ auch gegen Winter/Bitzenberger Verlass war, ging es erneut mit einer Führung in die Einzel.
Gustav musste gegen Riegger passen, dafür sorgte Freddy gegen Linkshänder Urban für einen weiteren Spielgewinn zum 3:2.
Marco ließ seiner „linken Klebe“ auch gegen den früheren Hegnacher Bitzenberger freien Lauf, was Bruder Thomas gegen Winter mit rechts versagt blieb und er nach sechs Siegen somit die erste Niederlage der Rückserie einstecken musste – 4:3.
Doch dies sollte der letzte Grund zum Jubeln für die Gäste sein. Erst erhöhten Chris Meiser und Benny Sonntag gegen die Ersatzleute Tomaschek bzw. Reinhardt auf 6:3.
Freddy gab sich gegen Riegger nur im Auftaktsatz eine Blöße und Gustav hatte den jungen Urban zu jederzeit im Griff – 8:3.
Lediglich Marco lief gegen Winter zunächst einem 0:2-Satzrückstand hinterher, ehe er dem Match doch noch die Wende gab und der Partie ein Ende setzte.
Kreisliga B: VfR Birkmannsweiler IV – SV Winnenden 9:2
Das Lokalderby gegen den Tabellensiebten war anders als beim Unentschieden im Vorspiel eine klare Angelegenheit, obwohl die Gäste lediglich anstatt Reinhold Müller Harald Römer aufboten. Florian und Andreas Solleder fanden zwar gegen das Spitzendoppel Fitterling und Blaskowitz nicht das richtige Rezept. Dafür sind sowohl Alex Bogdanov/Benny Sonntag als auch Olaf Wied und Gerhard Bärtl mit jeweils nunmehr 4:0-Siegen weiter ungeschlagen.
Alex und Benny ließen sich ihr ästhetisches Angriffsspiel auch nicht von den Materialien der Winnender Fitterling und Rieger zerstören – 4:1.
Olaf Wied geriet gegen den rückhandstarken Blaskowitz 0:2 nach Sätzen in Rückstand, ehe ihm sogar noch recht deutlich die Wende glückte. Auch Flo Solleder ging gewohnt entschlossen gegen Schneider zu Werke und musste nur einen Durchgang abgeben – 6:1.
Sein Bruder Andy war dagegen dem weiterhin unbesiegten Brenner unterlegen. Nichts umwerfen kann zurzeit Gerhard Bärtl. Auch gegen Harald Römer entschied er den längsten Durchgang zu Beginn mit 15:13 für sich. Zwar ging es trotzdem über die volle Distanz, doch am Ende hatte Gerhard seine Serie auf 7:0-Siege im Einzel ausgebaut und die Führung gegen Winnenden auf 7:2.
Alex war Rieger in jeder Phase überlegen. Da hatte Benny mit der Noppe von Fitterling schon mehr zu kämpfen, doch auch er setzte sich schließlich mit 11:9 im fünften Abschnitt durch und brachte so das 9:2 unter Dach und Fach.
Wenn der VfR im „Vierkampf“ um Platz zwei weiter dabei sein möchte, darf er am nächsten Samstag ab 18.30 Uhr beim direkten Konkurrenten Schmiden nicht enttäuschen. Denn der TSV ist mit 19:11 Punkten momentan Zweiter, der VfR (18:10) folgt auf Rang drei. Aber nach Minuspunkten haben derzeit sowieso der SC Korb II und der TSV Schwaikheim (je 15:9) als Vierter und Fünfter noch bessere Karten.






