VfR Birkmannsweiler 1938 e.V.

VfR Birkmannsweiler fiebert Topspiel entgegen

5. February 2007 | Autor: kuebi

Am nächsten Samstag kommt es nun zum Duell der beiden dominierenden Mannschaften der Verbandsliga, wenn der VfR Birkmannsweiler bei den TTF Ochsenhausen II gastiert.

 

Das Hinspiel vor 100 Zuschauern Anfang November ist noch in bester Erinnerung, als der VfR einen 5:8-Rückstand noch in ein 8:8-Unentschieden verwandelte. Nun könnte bei den Oberschwaben eine Vorentscheidung um die Meisterschaft fallen, denn im Regelfall wird nur das Team, das am Ende oben steht, in die Oberliga aufsteigen. Die besseren Karten hat derzeit Birkmannsweiler, mit 23:1 Punkten der Spitzenreiter. Die Bundesligareserve aus Ochsenhausen weist bei einem Spiel weniger 20:2 Zähler auf und könnte demnach mit einem Heimsieg am VfR vorbei ziehen. Ein weiterer Erfolg tags darauf beim SSV Reutlingen vorausgesetzt. Bei einer Punkteteilung oder sogar einem Erfolg von Birkmannsweiler würden die Aktien für den VfR in Richtung Oberliga weiter steigen. Dafür sind vor allem am Spitzenpaarkreuz Spielgewinne nötig, da der VfR in der Vorrunde gegen den Rumänen Ovidiu George Ionescu, mit einer Bilanz von 19:3 einer der überragenden Akteure, sowie den Bulgaren Radoslav Kamberov (aktuell 13:8) leer ausging. Die Hoffnungen ruhen beim VfR natürlich auf den in der Rückrunde noch unbesiegten Thomas Ogunrinde, der in beiden Einzeln nach 2:0-Satzführung noch unterlag. Roman Domagala hat in guter Verfassung zumindest gegen Kamberov eine Chance. In der Mitte bekommen es Berkan Özler und Ulrich Roos mit Benjamin Sabo und Thomas Huber zu tun. Sabo ist hier mit 14:2-Siegen zu den Stärksten zu zählen. Huber war in der Hinrunde am hinteren Paarkreuz souverän. Doch gerade Berkan Özler konnte ihn als einziger bezwingen. An Nummer fünf und sechs baut der VfR auf Heinz Klingler und Marek Krawczyk. Gegen Thomas Ludwig sollten beide ihre weiße Weste behalten, gegen Johannes Ruf wird dies schon um einiges schwerer. Wer hautnah erleben möchte, wie sich der VfR am kommenden Samstag ab 19 Uhr in Ochsenhausen schlägt, kann sich gerne mit Abteilungsleiter Werner Bürkle (Telefon privat 07195/72670, geschäftlich 0711/582476) zwecks Mitfahrgelegenheit in Verbindung setzen. Bei entsprechender Resonanz wird ein Bus gemietet, ansonsten wird mit Privatautos gefahren.

 

Der Vorbericht der TTF Ochsenhausen:

 

Spitzenspiel der TTF II im Kampf um Verbandsliga-Meisterschaft
 

Die 2. Mannschaft der TTF LIEBHERR Ochsenhausen spielt in der Verbandsliga, der höchsten in Baden-Württemberg (kurze Anmerkung: höchste Spielklasse Württembergs). Am Samstag (19 Uhr – Gemeindehalle Ochsenhausen) steht das entscheidende Spiel gegen den Tabellenführer VFR Birkmannsweiler auf dem Programm.

 

Die TTF haben als Tabellenzweiter jedoch nur einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter und können mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen. Damit wäre das Saisonziel, der Aufstieg in die Oberliga, in greifbarer Nähe. In der Vorrunde trennten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden.

Ochsenhausen tritt im vorderen Paarkreuz mit zwei TT-Profis an. An Nummer 1 sind die TTF mit dem erst 17-jähringen Rumänen Ovidiu Ionescu, der zu den besten Jugendlichen Europas zählt, besetzt. An Position 2 spielt der bulgarische Nationalspieler Radoslav Kamberov. Beide sollten gegen den Ex-Bundesligaspieler Thomas Ogunrinde sowie Roman Domagala des VFR die Oberhand behalten.

 

Im mittleren Paarkreuz werden es der Spitzenmann der Mitte Benjamin Sabo und der württembergische Ranglistenspieler Thomas Huber mit Berkan Özler und Ulrich Roos zu tun bekommen. Hier kommt es gleich im ersten Durchgang zur Widerauflage des dramatischen Matches Huber gegen Özler der Vorrunde, das Huber seine bisher einzige Niederlage brachte und Birkmannsweiler das 8:8.

 

Hinten wird es zu entscheidenden Spielen kommen, wobei Johannes Ruf in beiden Partien als Favorit an die Platte geht. Thomas Ludwig erwischte beim Vorrundentreffen einen schwarzen Tag. Wenn er sich steigert, kann er die vielleicht entscheidenden Punkte gegen Heinz Klingler und Marek-Gerard Krawczyk zum Sieg beisteuern.

 

Trainer Dimitrij Mazunov gibt sich optimistisch: „Die Mannschaft hat in den letzten Wochen sehr gut trainiert. Wenn sie nach den Doppeln führen, werden sie das Match für sich entscheiden“.

 

Die Mannschaft weiß um die Wichtigkeit des Spieles und sie bauen auch auf die Unterstützung vieler Zuschauer, die sich auf hochklassiges Tischtennis freuen können.

 

 

 

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