VfR Birkmannsweiler 1938 e.V.

Spielberichte Herren vom 27./28.01.

29. January 2007 | Autor: kuebi

Die erste Mannschaft war in der Verbandsliga zum Rückrundenauftakt gleich zweimal erfolgreich. In gewohnt souveräner Manier spulten die Herren II ihr Programm in Untertürkheim ab. Auch die dritte Garnitur kehrte gegen den TV Murrhardt in die Erfolgsspur zurück. Das spannendste Match lieferte sich aber die Vierte beim Unentschieden gegen Hegnach.

 

Verbandsliga: VfR Birkmannsweiler – SV Bonlanden 9:1

                       TB Untertürkheim – VfR Birkmannsweiler 6:9 

 

Der VfR Birkmannsweiler hielt der Doppelbelastung am Wochenende stand und hat durch zwei Siege seine Tabellenführung untermauert. Dem 9:1-Pflichtsieg über den designierten Absteiger SV Bonlanden folgte am Sonntag ein letztlich verdientes 9:6 beim TB Untertürkheim. Den größten Anteil an diesen Erfolgen hatten Thomas Ogunrinde und Heinz Klingler, die an jeweils fünf Spielgewinnen beteiligt waren. Drei gewonnene Eingangsdoppel legten den Grundstein zum Kantersieg über die noch punktlosen Bonlandener. Spitzenspieler Thomas Ogunrinde wurde gegen Uwe Auwärter nie richtig gefordert, ehe dessen Bruder Peter Auwärter der erste Spielgewinn für die Gäste gelang. Doch dies sollte der Ehrenpunkt bleiben, da Heinz Klingler nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen Penholderspieler Lucic die Partie in fünf Sätzen noch drehte. Berkan Özler, Ulrich Roos und Marek Krawczyk hatten mit ihren Gegnern weniger Probleme, sodass es vor dem Spitzeneinzel zwischen den Ex-Profis Thomas Ogunrinde und Peter Auwärter standesgemäß 8:1 hieß. Auch Ogunrinde setzte sich, wenn auch denkbar knapp, mit 12:10 im Entscheidungssatz durch. Weitaus mehr wurde Birkmannsweiler bei Aufsteiger Untertürkheim gefordert. Nach den Doppeln lag der VfR im Hintertreffen, da nur Ulrich Roos und Heinz Klingler die Box als Sieger verlassen konnten. Was folgte, war ein Auf und Ab mit ständig wechselnder Führung. Zunächst sorgte das vordere Paarkreuz um
Thomas Ogunrinde gegen die Defensivkünstler Basaric und Dordevic dafür, dass der VfR Birkmannsweiler beim 3:2 erstmals vorne lag. Doch in der Mitte mussten Ulrich Roos und Berkan Özler nach jeweils fünf Sätzen die Spielgewinne Papadopolous und Kralj überlassen. Nun bewies Marek Krawczyk Nervenstärke, indem er den stets gefährlichen Ungarn Szeri am Ende sicher beherrschte. Dies tat auch Heinz Klingler mit Tsiliakas, womit wieder der VfR 5:4 in Front war. Thomas Ogunrinde ließ sich auch von Basaric nicht bezwingen, womit er in den Einzeln ungeschlagen blieb. Dordevic und der für Untertürkheim eifrigste Punktesammler Papadopolous markierten nochmals den Ausgleich zum 6:6. Doch Ulrich Roos gegen Kralj und das überragende hintere Paarkreuz mit Heinz Klingler und Marek Krawczyk ließen nichts mehr anbrennen, sodass unterm Strich der VfR Birkmannsweiler verdientermaßen beide Zähler mitnehmen konnte.

 

Bezirksliga: TB Untertürkheim II – VfR Birkmannsweiler II 2:9

 

Knapp über zwei Stunden standen die Herren II in Untertürkheim an den Platten, ehe gegen den Vierten der Tabelle der ungefährdete Erfolg feststand. Zwei neue Gesichter waren zum Rückrundenbeginn erstmals dabei. Marek Krawczyk, die bisherige Nummer zwei des Verbandsligateams, und Johannes Zimmer, Neuzugang vom TTC Hegnach. Und beide waren zwar einerseits an den Gegenpunkten beteiligt, konnten aber auch überzeugen. So steuerte Marek an der Seite von Bobby Grumaz als Doppel zwei gegen das Spitzendoppel Beyer/Ziegler einen wichtigen Fünf-Satz-Triumph bei, während Johannes gemeinsam mit Thorsten Schiek gegen Bardon/Guncic noch unterlag. Doch Dominic Bärtl und Marcus Mölter fühlten sich auch in der Rolle des „Einser-Doppels“ pudelwohl und markierten gegen Baur/Platzke das 2:1. Im ersten Einzel des Tages gingen mit Marek Krawczyk und Andreas Beyer zwei Akteure an den Tisch, die beide auch schon in der Verbandsliga aktiv waren. Denn Andreas Beyer hieß früher Knoblauch und war beim Sportbund Stuttgart gemeldet.
Und Beyer siegte in fünf Abschnitten, womit er kurzzeitig für den 2:2-Ausgleich sorgte. Doch nun spielte unsere „Zweite“ ihre Trümpfe aus und nacheinander ließen Thorsten Schiek gegen Baur, Dominic Bärtl gegen Bardon und Bobby Grumaz gegen Ziegler ihr Können aufblitzen. Daraus resultierten nicht nur drei Siege, sondern auch 9:0-Sätze. Da wollte sich natürlich auch Johannes Zimmer nahtlos in das „weiße Ballett“ einfügen und überließ Materialspieler Platzke ebenfalls keinen Durchgang. 6:2 – und da Marcus Mölter durch und durch Gentleman ist, gönnte er Mihael Guncic gleich mal den Auftaktsatz und durchbrach die Serie. Doch „Mölti“ beließ es bei dieser Nettigkeit und war im weiteren Verlauf jederzeit Herr der Lage. Thorsten Schiek traf nun auf Beyer, mit dem er aufgrund seiner Drei-Satz-Niederlage aus der Hinrunde noch eine Rechnung offen hatte. In einer Partie zweier ebenbürtiger Kontrahenten trug am Ende Thorsten mit 11:8 im finalen Durchgang den Sieg davon – 8:2.Marek Krawczyk blieb es nun vorbehalten, in drei Abschnitten gegen Baur das Punktekonto auf nunmehr 20:0 Zähler zu schrauben. Bereits am Freitag geht es ab 19.45 Uhr bei Landesliga-Absteiger TTV Burgstetten (7. 8:14 Punkte) weiter.

 

Kreisliga A: VfR Birkmannsweiler III – TV Murrhardt 9:3

 

Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick deutlicher aus, als der Spielverlauf war. Denn insgesamt gab es sechs knappe Duelle, die aber alle für den VfR verzeichnet werden konnten. Nachdem sich die jeweiligen Spitzendoppel Marco und Thomas König sowie Wörner/Gutzy-Kalmbach klar durchgesetzt hatten, waren es Freddy Spies und Chris Meiser, die die erste enge Begegnung gegen Schlipf/Amsel im Finaldurchgang zum 2:1 entschieden. Zuvor endeten alle vier Durchgänge mit je nur zwei Punkten Unterschied. Aber für Eddy war das wohl noch nicht Nervenkitzel genug! Und so avancierte der Auftaktsatz gegen Schönemann beim 20:18 zum längsten der gesamten Partie. Auch in den folgenden war Eddy beim 11:8 und 12:10 immer einen Tick besser. Gustav Talpai konnte gegen den besten Akteur der Kreisliga A, Jürgen Wörner, nichts ausrichten – 3:2. Zu Schlüsselspielen wurden nun die Einzel von Marco König und Jürgen Heydlauf. Beide gingen in den Entscheidungssatz und konnten von Marco (gegen Gutzy-Kalmbach) und Jürgen (gegen Schlipf) gewonnen werden. Vor allem J(i)rgen behielt aufgrund seiner aufreizend positiven Körpersprache :-) hauchdünn mit 11:9 die Oberhand – 5:2. Der Abwehr erprobte Thomas König hatte mit Routinier Erhardt wenig Probleme. Da hatte „Christ“ schon einiges mehr zu leisten, bis sein knapper Vier-Satz-Triumph über Amsel unter Dach und Fach war – 7:2. Nun war das Topspiel zwischen Freddy Spies und Jürgen Wörner an der Reihe. Im Hinspiel gelang Freddy das Kunststück, Wörner zu schlagen und ihm damit die bisher einzige Saisonniederlage beizubringen. Doch davon war Freddy diesmal weit entfernt. Lediglich im ersten Abschnitt beim 9:11 konnte er noch mithalten, dann zog der frühere Burgstettener Wörner an und siegte locker 11:2 und 11:4. Gustav Talpai markierte in drei Durchgängen gegen Schönemann das 8:3 und gab damit Marco die Vorlage, gegen Schlipf die Partie auszumachen. Den Beginn musste Marco mit 8:11 noch seinem Gegenüber überlassen. Doch dank guter Nerven und natürlich seiner „linken Klebe“ war er dreimal in der Verlängerung (14:12; 14:12; 12:10) erfolgreich. Mit derzeit 21:3 Zählern ist die dritte Formation weiterhin an der Spitze der Tabelle angesiedelt. Vor der nächsten Herausforderung in der Liga gelang Freddy, Gustav, Marco und Thomas am Freitagabend ein 4:1-Heimsieg im Achtelfinale des B-Pokals über den TSV Haubersbronn (aktueller Dritter Kreisliga A Ost). Am kommenden Sonntag ab 10 Uhr geht’s dann gegen den TTC Hegnach II, der mit 14:10 Punkten Rang sechs einnimmt.
 

Kreisliga B: VfR Birkmannsweiler IV – TTC Hegnach III 8:8

 

In einer sehenswerten wie spannenden Begegnung überzeugte die „Vierte“ vor allem in kämpferischer Hinsicht. Denn im gesamten Spielverlauf lag sie nie in Führung und machte schließlich durch den Triumph im  Abschlussdoppel durch Flo und Andy Solleder den Punktgewinn perfekt. Den Ausfall von Spitzenspieler Alexey Bogdanov kompensierten in den Einzeln allen voran Florian Solleder und Gerhard Bärtl mit jeweils zwei Siegen. Letztgenannter war zu Beginn gemeinsam mit Olaf Wied auch schon gegen Läpple/Frosch erfolgreich. Benny Sonntag hatte Tomaschewski in den ersten beiden Durchgängen sicher im Griff, doch der frühere Fellbacher ließ sich nicht hängen und gewann noch in fünf Sätzen. Aufgrund des Fehlens von Alex Bogdanov rückte Florian Solleder ins vordere Paarkreuz. Ihm gegenüber stand mit Nico Holzinger zweifellos einer der Besten der Liga.
Doch Flo schaffte es anders als in der Vorrunde, die Angriffe des 23-Jährigen durch sichere Schläge zu beantworten. Doch Fairness halber muss auch angemerkt werden, dass Nico Holzinger nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Doch dies soll die tolle Leistung von Flo in keinster Weise schmälern. Olaf Wied konnte gegen Radloff das 2:4 nicht verhindern, als er Satz drei und vier jeweils mit 11:13 verlor. Am mittleren Paarkreuz fuhren nun Andy
Solleder und Gerhard Bärtl die volle Ernte ein. Dabei behielt „Junior“ in einem „heißen“ Entscheidungssatz gegen Winkler kühlen Kopf und siegte 15:13. Weitaus weniger spannend machte es Gerhard gegen Frosch, den er beim 11:3, 11:8 und 11:5 sicher beherrschte. Der ausgeglichene Spielverlauf hatte aber nur kurze Zeit Bestand. Oliver Kenner konnte gegen Läpple eine 2:1-Satzführung nicht ins Ziel retten und für Benny Sonntag verlief gegen Nico Holzinger nur der zweite Abschnitt wunschgemäß – 4:6. Florian Solleder haderte in den ersten beiden Durchgängen (6:11 & 10:12) gegen Tomaschewski mit dem Tischtennis-Gott, denn der Hegnacher Jugendersatzspieler hatte einige „Kolben“. In den Folgesätzen gab es dann so was wie Gerechtigkeit, als Flo beim 12:10 und 11:8 das Glück auf seiner Seite hatte. Zu einem wahren „Showdown“ entwickelte sich der Entscheidungssatz. Flo verschoss 11:10 in Front liegend einen „Elfmeter“. Es ging weiter und der Ablauf immer der gleiche: Aufschlag Flo – Punkt. Aufschlag Tomaschewski – Punkt. Beim 17:16 durchbrach dann Florian diesen Kreislauf und verwandelte seinen x-ten Matchball. Olaf Wied war gegen Winkler in jedem Satz zwei Punkte besser und siegte dreimal 13:11. Der erneute 6:6-Gleichstand. Andy Solleder und Oli Kenner konnten mit ihren Vier-Satz-Niederlagen gegen Radloff bzw. Frosch nicht verhindern, dass die Gäste abermals mit 8:6 vorne lagen. Im dritten Fünf-Satz-Krimi des Vormittags setzte sich der überragende Gerhard Bärtl mit 16:14 gegen Läpple durch und ermöglichte damit den „Solleder-Brothers“ im Schlussdoppel doch noch eine Punkteteilung herbeizuführen. Wenig optimistisch sah allerdings Flo die Ausgangsposition, wähnte Holzinger/Tomaschewski in der Favoritenrolle. Der erste Abschnitt sollte Flos Prognose beim 6:11 zwar noch bestätigen, doch Flo konnte ja nicht ahnen, dass fortan Andy die dominierende Figur werden würde. Dank Juniors durchschlagender Vorhand holten sich die Solleders die nächsten Sätze mit 11:7, 11:7 und 11:9. Es war vollbracht – 8:8! Natürlich hätte genauso gut auch der TTC Hegnach die knappen Fünf-Satz-Duelle gewinnen können, aber es gibt im Tischtennis eben immer nur einen Sieger. Deshalb könnt Ihr über den gewonnen Punkt stolz sein. Mit nunmehr 14:8 Zählern sind die Herren IV Dritter und erwarten am nächsten Sonntag ab 14 Uhr Schlusslicht TV Oeffingen III.
 

Von Mike Schwägle

 

Kreisklasse C WN: GTV Hohenacker III – Herren VI 8:8

 

Kein vernünftiger Mensch schaut sich ohne wichtigen Grund die Tabelle der Kreisklasse C an: Absteigen kann in der Sicherheitsliga eh’ keiner und wer aufsteigt, das interessiert fast nur die beteiligten Spieler. Dabei ist dies eine überaus interessante Spielklasse. Es gibt nämlich nur eine Tabellenspitze und das Tabellenende; ein Mittelfeld existiert nicht. Zu Beginn der Rückrunde können sich noch fünf der acht teilnehmenden Mannschaften Aufstiegshoffnungen machen. Dies zeigt der aktuelle Tabellenstand: 1. TSV Schnait III 13:3 Punkte, 2. GTV Hohenacker III 13:5, 3. VfR Birkmannsweiler VI 12:4, 4. TSV Großheppach I 12:6 und 5. TSV Nellmersbach II 11:7. Da ist natürlich alles offen, wobei der TSV Schnait III – nächster Gegner des VfR VI – das beste Punkteverhältnis und damit auch die beste Ausgangsposition hat. Beim Duell der Tabellennachbarn in Hohenacker – GTV III und Bmw VI – wurde immerhin 3 ½ Stunden gekämpft, ehe mit einem 8:8 die Punkteteilung feststand.  Die Einzelergebnisse siehe Spielbericht in click-TT.

 

Bezirkspokal Achtelfinale im E-Pokal: TV Hebsack IV – Herren VI 0:4

 

Im Achtelfinale des Pokalwettbewerbs trumpfte der VfR VI beim verlustpunktfreien Tabellenführer der Herren-Kreisklasse C im Kreis Schorndorf, dem TV Hebsack IV, stark auf und siegte ungefährdet mit 4:0. Erstmals eingesetzt beim VfR wurde Wolfgang Rauleder, der sowohl im Doppel mit Stefan Här als auch im Einzel gegen den Hebsacker Regelspezialisten Hans Weber ohne Satzverlust siegte. Gerade mal einen Satz gab Dieter Kögel ab. So richtig kämpfen musste eigentlich nur Stefan Här, der gegen den Hebsacker Routinier Emil Bachmayer den Entscheidungssatz allerdings mit 11:5 an sich brachte. Im März sind die Spiele des Viertelfinales. Hier winkt dem VfR VI eine Reise in den schönen Ostalbkreis, aus dem im Achtelfinale noch sechs Teams am Start sind – aber vielleicht darf man auch in der Nähe bleiben oder es gibt gar ein Heimspiel.

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