VfR Birkmannsweiler 1938 e.V.

Spielberichte Herren vom 20./21.01.

21. January 2007 | Autor: kuebi

Während die Herren III beim direkten Meisterschaftskonkurrenten Lippoldsweiler den möglichen Sieg verspielten, revanchierte sich die vierte Formation in Fellbach überraschend deutlich für die Niederlage der Vorrunde.

 

Kreisliga A: TSV Lippoldsweiler III – VfR Birkmannsweiler III 8:8

 

Den Erfolg aus der Hinrunde konnte die dritte Mannschaft des VfR trotz guter Chancen nicht wiederholen und musste sich am Ende mit einem Punktgewinn begnügen. Der Spielplan wollte es, dass gleich zu Beginn der Rückserie der Zweite (Lippoldsweiler) auf den Ersten (Birkmannsweiler) traf. Aber von Anlaufschwierigkeiten war auf beiden Seiten auch am frühen Sonntagmorgen nichts zu spüren und es entwickelte sich ein Schlagabtausch bei dem es mehrere Führungswechsel gab. Mit einem Paukenschlag wartete Jürgen Heydlauf auf, denn er triumphierte gemeinsam mit Partner Gustav Talpai über das Spitzendoppel Liehmann/Haug-Geiler. Das beste Geschenk das J(i)rgen Gustav zu dessen 69. Geburtstag machen konnte! Die anderen zwei Doppel wurden jeweils im fünften Durchgang entschieden. Marco und Thomas König setzten sich schließlich sicher gegen Schmidt/Fischer durch, während Freddy Spies und Chris Meiser denkbar knapp mit 9:11 gegen Senge/Letzgus das Nachsehen hatten – 2:1.

 

Die diesmal in kompletter Besetzung angetretenen Hausherren waren nun am Drücker. So unterlagen Gustav Talpai und Freddy Spies gegen Liehmann bzw. Haug-Geiler jeweils in vier Sätzen. Und auch Jürgen Heydlauf hatte Werner Schmidt nicht mehr als einen Satzgewinn entgegen zu setzen – 2:4.

 

Marco König war sein Trainingsrückstand gegen Bernd Senge, der wie Werner Schmidt zu den Besten des zweiten Paarkreuzes gehört, mal wieder nicht anzumerken. Auch „Christ“ präsentierte sich gegen Letzgus so engagiert wie auf der Tanzfläche und schlug beim 12:10, 4:11, 15:13 und 11:9 in den heißen Phasen eiskalt zu, was dem VfR den 4:4-Ausgleich bescherte.

 

Genauso konzentriert ging „Captain Tom“ gegen Pretterebner ans Werk und der VfR Birkmannsweiler war mit seinem Drei-Satz-Sieg wieder 5:4 in Front.

 

Freddy Spies kam auch gegen den früheren Oberligaspieler Frank Liehmann nicht richtig in Tritt. Dafür zeigte Gustav Talpai, dass er auch im neuen Lebensjahr mit einem VW Käfer zu vergleichen ist – gegen Haug-Geiler lief und lief er drei Sätze lang – 6:5.

 

Marco König lief auch – aber gegen Werner Schmidt zunächst leider einem 0:2-Rückstand hinterher. Fast wie verwandelt dann der Spielverlauf in den Abschnitten drei bis fünf, die Marco mit seiner „linken Klebe“ deutlich mit 11:5, 11:6 und 11:4 gewann.

 

Der in letzter Zeit in jedem Training seine Form suchende Thomas sicherte mit einem knappen Vier-Satz-Triumph über Letzgus schon mal das Unentschieden, doch beim Zwischenstand von 8:5 wollte der VfR nun natürlich auf’s Ganze gehen.

 

Und Möglichkeiten dazu boten sich gleich reihenweise!

 

So sah es bei Jürgen Heydlaufs Partie gegen Senge lange Zeit danach aus, wie wenn der 46-Jährige nach 0:2-Satzrückstand und 5:2-Führung im Entscheidungssatz den Tisch als Sieger und damit auch das Team die Halle als solcher verlassen konnte.

 

Doch aus dem 9:5 wurde genauso wenig etwas, wie es später auch nicht zum 9:6 kam.

 

Denn auch Chris Meiser blieb gegen Pretterebner das Verwandeln von drei Matchbällen bei 10:7 im finalen Abschnitt verwehrt, womit Lippoldsweiler nun zum 8:7 aufgeschlossen hatte und das Abschlussdoppel auf dem Programm stand.

 

Also waren nochmals Marco und Thomas König gefordert, die bis dato jeweils ihre zwei Einzel und das Eröffnungsdoppel siegreich gestaltet hatten.

 

Und auch in diesem Schlussdoppel begannen Marco und Thomas mit einem knappen 13:11 und 12:10 viel versprechend. Sollte das alte Sprichwort „aller guten Dinge sind drei“ auch hier Anwendung finden?

Nein, denn ihre Kontrahenten Liehmann/Haug-Geiler steckten nicht auf und drehten das Doppel nach knapp vierstündiger Spieldauer noch zu ihren Gunsten, womit die gesamte Partie 8:8-Unentschieden endete.

 

Auch wenn man nun von einem verlorenem Zähler sprechen kann, so hellt die Tatsache, dass die ”Dritte” mit nunmehr 19:3 Punkten auf den härtesten Verfolger Lippoldsweiler(17:5) weiter zwei Punkte Vorsprung hat und somit alles weitere selber in der Hand, dies wieder auf.

 

Kommenden Sonntag ab 14 Uhr sind die Herren III gegen den Sechsten TV Murrhardt (12:8 Punkte) um Spitzenspieler Jürgen Wörner erneut gefordert. Das Hinspiel hat der VfR mit 9:4 gewonnen.

 

Kreisliga B: SV Fellbach II – VfR Birkmannsweiler IV 3:9

 

Mit einem in dieser Höhe nie erwarteten Erfolg bei Absteiger SV Fellbach II ist die vierte Garnitur in die zweite Saisonhälfte gestartet. Denn am ersten Spieltag der Vorrunde hatte man sich dem SVF noch beugen müssen.

Zwar mussten die Hausherren mit Stutzmüller und Rinnert zwei Ausfälle beklagen, doch das soll die Leistung des VfR nicht schmälern.

Anders als im Vorfeld häufig diskutiert, wurde die Zusammenstellung der Doppel so belassen, was mit einer 2:1-Führung belohnt wurde.

Dabei zeigten Alexey Bogdanov und Benny Sonntag Nervenstärke und konnten den Entscheidungssatz, nachdem sie schon mit 2:0-Sätzen vorne lagen, hauchdünn mit 11:9 für sich entschieden. Fast noch einen Tick besser das Auftreten von Olaf Wied und Gerhard Bärtl. Denn Ihnen konnte auch ein 0:2-Satzrückstand nichts anhaben, am Ende beherrschten sie Silberberger/Rikker deutlich.

Der zur Rückrunde ins Spitzenpaarkreuz aufgerückte Benny Sonntag führte sich gegen Mucha sehr gut ein und Alex Bogdanov hatte gegen Schäfer, dem er in der Hinrunde noch klar unterlegen war, nur im Auftaktsatz etwas Probleme danach erhöhte er ungefährdet bereits auf 4:1.

Die nächsten zwei Einzel waren total ausgeglichen, doch zum Pech für den VfR mussten beide den Gastgebern überlassen werden. So kämpfte sich der nun in der Mitte spielende Olaf Wied nach einem 0:2 zurück ins Match, ehe er in der Verlängerung des fünften Abschnitts mit 14:16 denkbar unglücklich gegen Silberberger den Kürzeren zog. Fast identisch auch das Schicksal, das Florian Solleder widerfuhr. Auch er steckte ein 0:2 in den Durchgängen gegen Zielezinski weg, um dann – Duplizität der Ereignisse – ebenfalls mit nur zwei Punkten Differenz (9:11) den fünften Satz zu verlieren.

Damit war die Führung des VfR auf 4:3 zusammen geschmolzen.

Da konnte man in Reihen des VfR froh sein, dass Gerhard Bärtl in seiner Fünf-Satz-Partie mit Blank die Ruhe bewahrte und den Schlussabschnitt vergleichsweise locker mit 11:4 gewann.

Andy Solleder war zwar mit einem Kasten Bier bewaffnet in die Halle gekommen, um damit vor allem Armin Rikker zu beglücken. Doch als sich die Beiden am Tisch gegenüber standen, verteilte „Junior“ keine Geschenke mehr, sondern holte sich nach vier Sätzen den Sieg zum Zwischenstand von 6:3.

Die an diesem Abend überragenden Alex Bogdanov und Benny Sonntag zeigten auch in ihren zweiten Vergleichen gegen Mucha bzw. Schäfer ihr ganzes Schlagrepertoire – 8:3.

Flo Solleder wurde die Ehre zu Teil, in vier Abschnitten gegen Silberberger sein Versprechen zu gewinnen einzulösen und darüber hinaus den Schlusspunkt zum 9:3 zu setzen.

Mit diesem Erfolg hat sich der VfR Birkmannsweiler mit nunmehr 13:7 Zählern am spielfreien TSV Schmiden vorbei auf Platz zwei vor geschoben.

Am kommenden Sonntag ab 10 Uhr gilt es nun im ersten Heimspiel der Rückserie gegen den TTC Hegnach III (7.Platz mit 8:10 Zählern) weitere Punkte zu sammeln. Das Hinspiel ging mit 9:7 hauchdünn an den VfR.

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