Spielberichte Herren vom 18./19.11.
Ein weiteres sehr erfolgreiches Wochenende haben die Tischtenniscracks des VfR hinter sich. Die erste Herrenmannschaft festigte mit einem 9:4 in Altshausen ihren zweiten Rang in der Verbandsliga und hat auf den Ersten Ochsenhausen II weiterhin nur einen Punkt Rückstand. Die zweite Formation des VfR ist da in der Bezirksliga schon einen Schritt weiter. Denn mit ebenfalls 9:4 siegte das Team um Spitzenspieler Thorsten Schiek beim härtesten Verfolger Sportbund Stuttgart III, ist nun alleiniger Spitzenreiter und auf dem besten Weg in die Landesliga.
Verbandsliga: TTF Altshausen – VfR Birkmannsweiler 4:9
Der VfR Birkmannsweiler ließ sich in Altshausen auch nicht von einem anfänglichen Rückstand aus der Ruhe bringen und siegte noch standesgemäß mit 9:4. Überragende Akteure des VfR waren einmal mehr Thomas Ogunrinde, Roman Domagala und Ulrich Roos mit je zwei Einzelsiegen. Ogunrinde und Domagala gestalteten zudem ihr Doppel gegen Guman/Percic erfolgreich. Dieses Glücksgefühl blieb Ulrich Roos an der Seite von Heinz Klingler erstmals in dieser Saison verwehrt. Denn sie unterlagen Wieder und Schickler mit jeweils zwei Punkten Differenz knapp in drei Sätzen. So startete der VfR mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel. Nach der Niederlage von Marek Krawczyk gegen Polyak stand es sogar 1:3. Doch nun brach die Zeit des VfR an und vor allem Thomas Ogunrinde und Ulrich Roos gingen mit gutem Beispiel voran. Denn beide bewiesen Kämpferherz und konnten sich gegen Weber bzw. Guman jeweils im Entscheidungssatz durchsetzen. Der 3:3-Ausgleich, der aber auch nur eine kurze Momentaufnahme sein sollte. Denn Birkmannsweiler setzte weiter nach und Roman Domagala sorgte mit seinem Vier-Satz-Triumph über Wieder für die erstmalige Führung des VfR. Diese bauten Berkan Özler und Heinz Klingler mit Siegen über Schickler bzw. Percic sogleich auf 6:3 aus. Im Spitzeneinzel zwischen Thomas Ogunrinde und dem Tschechen Polyak wurde neben spielerischer Klasse auch jede Menge Spannung geboten. Das Duell zweier ebenbürtiger Akteure gewann schließlich Ogunrinde mit 15:13 im fünften Durchgang. Damit hatte Birkmannsweiler in allen vier Fünf-Satz-Spielen die Oberhand behalten, was für die mentale Stärke des Teams spricht. Roman Domagala und Ulrich Roos ließen im mittleren Paarkreuz mit weiteren Erfolgen über Guman bzw. Wieder den ersten Auswärtserfolg im dritten Anlauf in Altshausen schließlich wahr werden. Mit nunmehr 13:1 Zählern belegt der VfR Birkmannsweiler weiterhin Platz zwei der Tabelle und bleibt dem ebenfalls siegreichen TTF Ochsenhausen (14:2) dicht auf den Fersen.
Bezirksliga: Sportbund Stuttgart III – VfR Birkmannsweiler II 4:9
Landesliga, wir kommen! Dies war der Tenor nach dem erfolgreich verlaufenen
Schlager in Stuttgart. Zwar gratulierte Stuttgarts Teamchef Dieter Kleemann
ebenfalls bereits zur Meisterschaft, doch ist die Saison noch zu lange, um
sie schon abhaken zu können. Trotzdem hat sich der VfR nun natürlich eine
glänzende Ausgangslage geschaffen. Dass am Ende Birkmannsweiler im Duell
der beiden dominierenden Mannschaften der Bezirksliga jubeln durfte, lag
auch daran, dass vier der fünf Spiele über die volle Distanz an den VfR gingen.
Dies und die Tatsache, dass alle sechs Akteure am Triumph beteiligt waren,
rundete die gelungene Reise nach Stuttgart ab. Schon in den Doppeln zeichnete sich ein Übergewicht des VfR ab. Denn in beiden Duellen, in denen sich noch ungeschlagene Paarungen gegenüber standen, siegte der VFR. So behielten Thorsten Schiek/Bobby Grumaz gegen Kleemann/Winter genauso ihre „weiße Weste“ wie Dominic Bärtl/Marcus Mölter gegen Sega/Reimers. Und wer weiß, hätten Benjamin Bärtl und Freddy Spies gegen das ebenfalls noch unbesiegte Stuttgarter Spitzendoppel, Holzner/Sikora, im Auftaktsatz ihren Satzball genutzt, wäre vielleicht keine Fünf-Satz-Niederlage zu Buche gestanden, sondern ein 3:0-Traumstart. So stand es eben 2:1, was immer noch eine gute Basis darstellte. In den ersten Einzeln ging es im Spitzenpaarkreuz gleich zweimal in den fünften Abschnitt, wobei es Thorsten Schiek und Bobby Grumaz leichter hätten haben können, hätten sie ihre Chancen besser genutzt. So führte Thorsten im ersten Durchgang gegen Holzner bereits mit 8:3, ehe er noch 12:14 verlor. Duplizität der Ereignisse im vierten Abschnitt, als er 9:6 vorne lag und den Satz noch 9:11 abgeben musste. Genauso Bobby Grumaz der nach gewonnenem ersten Durchgang gegen Lukacevic im zweiten aus einem 0:7 (!) ein 10:9 machte, aber trotzdem diesen Satz verlor. Zudem vergab Bobby beim 10:8 im vierten Abschnitt schon zwei Matchbälle. Doch zum Glück rächte sich diese mangelhafte Chancenauswertung nicht und Thorsten und Bobby waren im Entscheidungssatz spielerisch auf der Höhe und markierten das beruhigende 4:1. Mit Spannung wurden dann die Partien im mittleren Paarkreuz erwartet. Denn sowohl der Sportbund mit Dieter Kleemann und Jens Sikora als auch der VfR mit Benjamin und Dominic Bärtl stellten Akteure, die ihren Gegner noch nicht gratulieren mussten. Dominic Bärtl, wegen gerade überstandener Krankheit noch etwas gehandicapt, hatte gegen Noppenspezialist Kleemann bei einer 7:3-Führung im zweiten Durchgang seine Möglichkeit zum Satzausgleich. Doch die blendende Sonne machte ihm einen Strich durch die Rechnung und Kleemann siegte schließlich in drei Sätzen. Besser machte es da sein Bruder Benjamin, der sein Duell mit Sikora, das einer Achterbahnfahrt ähnelte, noch drehte. Zu Beginn erspielte sich Benny eine 2:0-Satzführung, die Sikora aber ausgleichen konnte. Und Letztgenannter schien auch im Finaldurchgang bei einer 7:2-Führung auf dem besten Weg zum Sieg. Doch mit seinem unbändigen Siegeswillen drehte Benny diesen Satz noch mit 11:9 zu seinen Gunsten – 5:2.
Im hinteren Paarkreuz bestätigte Freddy Spies seine erneute Nominierung mit einem locker heraus gespielten Drei-Satz-Erfolg über den jungen Winter. Marcus Mölter biss sich an den Noppen von Sega die Zähne aus – 6:3.
Den längsten Satz der gesamten Partie gab es nun zwischen Bobby Grumaz und Marc Holzner zu bestaunen. Mit 17:15 wurde dieser Bobby gutgeschrieben, der schließlich nach fünf Sätzen auch die Box als Sieger verließ. Weit weniger spannend machte es da Thorsten Schiek, der Lukacevic sicher beherrschte – 8:3.
Benjamin und Dominic Bärtl wollten nun natürlich die Partie vorzeitig beenden. Benny begann viel versprechend gegen den unangenehm zu spielenden Kleemann. Er holte sich Satz ein in der Verlängerung, in der auch der zweite entschieden werden sollte. Auch hier hatte Benny einige Satzbälle zum 2:0, die er leider vergab. Danach war die Luft raus und Kleemann fügte nach Dominic nun auch Benjamin die erste Saisonniederlage zu. So blieb es Dominic Bärtl gegen Sikora vorbehalten, mit einem seiner zahlreichen Matchbälle, das viel umjubelte 9:4 perfekt zu machen. Der VfR ist nun mit 12:0 Punkten alleiniger Tabellenführer, der Sportbund folgt mit 10:2 Zählern auf Platz zwei.






